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Podestplätze beim Winti Cup International in der Schweiz

Obwohl die meisten Sportler der Aerobic Gymnastics des TV Jahn Zizenhausen sich seit Ende Oktober 2020 im Lockdown befanden und mit der Beginn der ersten Lockerungen nur Einzeltraining möglich war, wurde die Gelegenheit hochmotiviert genutzt, um für den Winti Cup International nachzumelden. Unter strengem Hygienekonzept konnte dieser am 12./13. Juni in Winterthur (Schweiz) mit deutscher und österreichischer Beteiligung stattfinden.

Die Aerobicturnerinnen des TV Jahn Zizenhausen freuten sich über ihre Leistungen beim ersten Wettkampf nach dem Corona-Lockdown.

Lena Haak sicherte sich Silber.

Das eingespielte Trio mit Melanie Auer, Leonie Patyk und Marlene Othmer siegte in der AK 9 – 11. (Fotos: TV Jahn Zizenhausen)

Im Level 1 der 6- bis 8-Jährigen ging Nancy Dederer an den Start und gewann souverän mit drei Punkten Abstand an ihrem ersten Wettkampf die Goldmedaille. Jana Bille betrat ebenfalls zum ersten Mal eine Wettkampffläche und erturnte sich im Level 1 der Altersklasse 9 – 11 gegen eine starke österreichische Konkurrenz Platz 6.

Auch Melanie Auer musste sich bei ihrem ersten Start im Einzel Level 1 der 12- bis 14-Jährigen einer sehr erfahrenen internationalen Konkurrenz stellen. Sie errang in der Qualifikation Platz 5 und konnte sich im Finale Platz 4 sichern. Sie startete noch im Trio der Altersklasse 9 – 11 mit Leonie Patyk und Marlene Othmer. Die drei Aerobicturnerinnen sind bereits seit zwei Jahren in dieser Formation unterwegs. Sie überzeugten die Kampfrichter mit ihrer technischen Ausführung und errangen die Goldmedaille.

Im Level 1 der Altersklasse 15 – 17 durften die beiden Bundeskadersportlerinnen Ariana Kouhestani und Lena Haak an den Start. In der Qualifikation erturnte sich Ariana Rang 1 und Lena Haak Rang 3. Im Finale wendete sich das Blatt: Gold ging nach Österreich, Silber ging an Lena Haak und Bronze an Ariana Kouhestani.

Das Trainerteam Christine und Jessica Kieweg zeigte sich äußerst zufrieden: "Die Leistungen der Sportlerinnen waren überragend im Hinblick auf die kurze Vorbereitungszeit und zeigten zugleich, dass das Trainingskonzept erfolgreich war. Dies lässt auf weitere erfolgreiche Wettkämpfe in den nächsten Monaten hoffen." Als Kampfrichter im Einsatz waren Jessica Kieweg und Katharina Bachmann.