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TV Käfertal siegt beim Baden-Cup in Bretten

TV Bretten behauptet sich beim erstklassig besetzten Baden-Cup

Der alljährliche Baden-Cup fand am Samstag im Brettener Hallensportzentrum „Im Grüner„ statt. An dem Turnier nehmen jedes Jahr die aktuell besten badischen Faustballteams teil. Die Faustballer des TV Bretten waren als Gastgeber auch wieder mit dabei und landeten auf einem respektablem vierten Platz.

Das Teilnehmerfeld des vom TV Bretten ins Leben gerufene Baden-Cup konnte sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen, waren doch beim Männerturnier vier Erstligisten am Start.

Das Sechserfeld des Frauenturniers, war mit vier  Erstligisten und dem amtierenden Deutschen Meister TSV Calw ebenfalls sehr gut besetzt. Die dreimalige Weltmeisterin Steffi Dannecker konnte leider verletzungsbedingt nicht antreten, wurde aber von der Europameisterin 2019 Henriette Schell  im Angriff hervorragend vertreten. So war es keine Überraschung dass die Schwäbinnen durch einen 2:1 Halbfinalerfolg gegen den TV Obernhausen das Endspiel bestreiten konnten. Der TSV Ötisheim mit der Ex-Nationalspielerin Marie-Therese Rothmaier als Hauptangreiferin schaffte durch einen knappen 2:1 Erfolg gegen den TV Käfertal den Einzug in das Finale. Hier hatten die Ötisheimer Frauen allerdings keine Chance gegen die souverän aufspielenden Topfavoritinnen aus dem Nordschwarzwald und verloren deutlich in zwei Sätzen. Das Brettener Zweitligateam schlug sich wacker , musste sich trotzdem nur mit dem letzten Platz zufriedengeben.

Beim Männerturnier waren acht Mannschaften in der Vorrunde in zwei gleichwertigen Vierergruppen  am Start. Topfavorit war der TV Käfertal, der zuletzt sogar die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften erringen konnte. Des Weiteren spielen der Nachbarverein TV Hohenklingen und der TV Waibstadt 1 momentan erstklassig. Ein Gastticket erhielt diesmal der Leichlinger TV aus dem Rheinland, der in der 1. Bundesliga-Nord an den Start geht. Außerdem war der Zweitligist TV Waibstadt 2 dabei,  sowie der Verbandsligist TV Dieburg, der bei der M35 Deutschen Meisterschaft in Bretten auf einem guten vierten Platz gelandet ist.

Der TV Bretten selbst startet diese Saison als Aufsteiger auch wieder in der 2. Bundesliga. Komplettiert wurde das Starterfeld vom FBC Offenburg, der sein Team jüngst aus der 1. Bundesliga zurückgezogen hat.

Bretten startete im ersten Gruppenpiel gegen den Erstligisten Leichlinger TV und konnte sich gegen den Favoriten in drei Sätzen durchsetzen. Gegen den Ligakonkurrenten TV Waibstadt 1 ging man  nach zwei Sätzen als Verlierer vom Platz. Gegen den FBC Offenburg konnte sich der TVB dafür mit 2:0 Sätzen durchsetzen und wurde damit Zweiter in seiner Vorrundengruppe. Dadurch war Bretten überraschend fürs Halbfinale qualifiziert und traf dort auf das Topteam TV Käfertal. Hierbei konnte sich der Favorit erwartungsgemäß durchsetzen. Im zweiten Halbfinale sahen die Zuschauer das beste und spannendste Spiel des Tages. Hohenklingen und Leichlingen kämpften von Beginn an um jeden Punkt. Alle drei Sätze endeten 11:9, wobei die Schwaben im Entscheidungssatz die Nase glücklich, aber verdient vorne hatten. Im Spiel um Platz drei drehte Leichlingen gegen den TVB den Spieß um und revanchierte sich  mit einem souveränen 2:0 Sieg für die Vorrundenniederlage. Im Finale konnte der Topfavorit TV Käfertal mit den Weltmeistern 2019, Nick Trinemaier und Oliver Späth überragend besetzt, seinen Ansprüchen gerecht werden und holte sich mit einem souveränen 2:0 Sieg den  Baden-Cup. Insgesamt war es für alle Mannschaften wieder ein hochklassiges Turnier und damit die beste Vorbereitung für die Anfang November beginnende Hallensaison.

         Ergebniss Männer

  1. TV Käfertal
  2. TV Hohenklingen
  3. TV Leichninger
  4.           
 
         

Ergebniss Frauen:

  1. TV Calw
  2. TV Ötisheim