Gymnastik / Rhythmische Sportgymnastik

Die Rhythmische Sportgymnastik (kurz "RSG"), auch Wettkampfgymnastik genannt, ist eine Form des Leistungssports für Frauen und Mädchen. Diese Sportart ist eine der weiblichsten überhaupt – mit sehr viel Charme und Ausstrahlung. Sie setzt sehr viel Disziplin, Körperbeherrschung und Einsatzbereitschaft voraus. Die klassischen Handgeräte sind Ball, Band, Keulen, Reifen und Seil.

Die Wettkämpfe bestehen aus einem Vierkampf für Einzelgymnastinnen (die Geräte werden von Jahr zu Jahr neu festgelegt) mit abschließenden Gerätefinals (jeweils die acht Punktbesten pro Gerät aus dem Vierkampf). Außerdem gibt es Gruppengymnastik (fünf Mädchen) mit zwei Übungen und vorgeschriebenen Geräten. Geturnt wird auf einer 13 x 13 Meter großen Fläche.

Die RSG ist heute keine Breitensportart mehr, sondern Leistungssport. Die ersten Weltmeisterschaften in der RSG wurden 1963 in Budapest ausgetragen, nun finden sie alle zwei Jahre statt. Europameisterschaften gibt es seit 1978. Olympisch wurde die Sportart vier Jahre später.

Detaillierte Wettkampfbestimmungen RSG (DTB-Homepage)

Breitensportliche Wettkämpfe mit Seil, Band, Reifen, Ball und Keulen werden im Bereich "Allgemeine Gymnastik" ausgetragen. Hier sind die Leistungen in den letzten Jahren erheblich angestiegen, sodass auch hier hochkarätige Übungen zu bestaunen sind. Im Bereich der allgemeinen Gymnastik messen sich die Turnerinnen unter anderem vom Baden-Cup bis hin zum Deutschland-Cup sowie in der Baden-Württembergischen Liga GYM-Gruppe.

Detaillierte Wettkampfbestimmungen Gymnastik (DTB-Homepage)


Gymnastik und Tanz / Dance

Die Wettkämpfe in Gymnastik und Tanz (GymTa) setzen sich aus zwei Gruppenübungen zusammen: einer Gymnastik-Choreografie mit Handgeräten und einem Tanz.

Im Wettbewerb Dance interpretieren die Gruppen Themen und Musik durch kreative Choreografien, tänzerische Bewegung und Ausdruck in den unterschiedlichsten Tanzstilen.