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| Olympischer Spitzensport, Gerätturnen

Deutsche Juniorinnen mit Platz 4 bei Trofeo in Jesolo

Bei der XVII Trofeo Città di Jesolo, die am 28. und 29. März 2026 im italienischen Jesolo stattfand, nutzten die deutschen Juniorinnen die traditionsreiche Wettkampfbühne als wichtigen Formtest zu Beginn der Saison. Das international stark besetzte Turnier gilt seit Jahren als eine der bedeutendsten Standortbestimmungen im Nachwuchsbereich der Frauen.

Foto: DTB

Der Deutsche Turner-Bund war mit einem jungen Team vertreten, das sich im Vergleich mit Top-Nationen wie den USA, Italien und Spanien wertvolle Wettkampfpraxis erarbeitete. Für Deutschland gingen Luna Zimmermann, Maha Feniuk, Ebba Mühl, Lucia Bracka, Anni Sohnsmeyer und Johanna Schuberth an den Start.

In der Mannschaftswertung erreichte das deutsche Team 143,6 Punkte und belegte damit einen starken 4. Platz im internationalen Teilnehmerfeld. Auch in den Gerätewertungen konnten die Turnerinnen Akzente setzen: Anni Sohnsmeyer turnte am Stufenbarren 11,9 Punkte und sicherte sich damit im Gerätfinale den 8. Platz. Maha Feniuk erreichte am Boden mit 11,550 Punkten im Gerätfinale ebenfalls Rang 8.

Im Mehrkampf belegte Luna Zimmermann als beste deutsche Turnerin einen Platz im oberen Mittelfeld und bestätigte damit ihre stabile Leistung auf internationaler Bühne. Maha Feniuk präsentierte sich mit einem soliden Vierkampf und ordnete sich im Mittelfeld des Teilnehmerfeldes ein. Die weiteren deutschen Starterinnen sammelten wichtige Erfahrungen und zeigten insbesondere an einzelnen Geräten vielversprechende Ansätze.

Gerade im Hinblick auf die weitere Entwicklung im Nachwuchsbereich stand für das deutsche Team weniger das Ergebnis als vielmehr die internationale Vergleichbarkeit im Fokus. Die jungen Athletinnen konnten wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben mitnehmen und wertvolle Routine unter Wettkampfbedingungen sammeln.

Die Trofeo in Jesolo unterstrich einmal mehr die hohe Leistungsdichte im internationalen Juniorinnenbereich. Für die deutschen Turnerinnen war der Wettkampf ein wichtiger Schritt auf ihrem weiteren Weg und eine gute Gelegenheit, sich früh in der Saison auf internationalem Niveau zu präsentieren.

Text: DTB