Vom 11. bis 17. August 2026 wurde Norwegen zum internationalen Treffpunkt des Rope Skippings: Zunächst standen die Europameisterschaften auf dem Programm, ehe am 16. und 17. August das European Open Tournament (EOT) den Abschluss einer intensiven Wettkampfwoche bildete. Deutschland präsentierte sich dabei über alle Altersklassen und Disziplinen hinweg äußerst leistungsstark: Bei der EM gewann die deutsche Delegation 17 Titel und erreichte 43 Podestplätze. Im Open Tournament folgten weitere 19 Siege sowie insgesamt 49 Podiumsplatzierungen.
Starke Auftritte aus Baden
Mittendrin im internationalen Vergleich: die Springerinnen und Springer des LSV Ladenburg und des TV Freiburg St. Georgen. Mit großer sportlicher Qualität, Teamgeist und viel Wettkampfstärke machten die badischen Vereine auf internationaler Bühne auf sich aufmerksam.
Für den LSV Ladenburg standen sowohl bei der Europameisterschaft als auch beim Open Tournament zahlreiche Disziplinen auf dem Programm. In der Altersklasse 16+ erreichte das Team um Lorena Baumann, Victoria Pech, Jaqueline Ott und Ida Kailich im Double Dutch Pair Freestyle bei der EM den 9. Platz.
In der Jugendklasse konnten die Ladenburgerinnen ebenfalls wichtige internationale Erfahrungen sammeln und sich mehrfach weit vorne platzieren:
Single Rope Double Unders Relay, EM, Platz 4: Margarethe Hedrich und Lea Zschätzsch
Double Dutch Speed Sprint, EM, Platz 4: Malia Bisello, Lea Zschätzsch, Jana Hurrelmann
Double Dutch Single Freestyle, EM, Platz 5: Margarethe Hedrich, Jana Hurrelmann und Lea Zschätzsch
Beim European Open Tournament sicherten sich die Athletinnen und Athleten des LSV Ladenburg gleich zwei 3. Plätze in Teamdisziplinen:
Double Dutch Speed Relay und Single Rope Team Freestyle, EOT, Platz 3: Margarethe Hedrich, Jana Hurrelmann, Malia Lüttig und Lea Zschätzsch
Margarethe Hedrich durfte sich auch im Einzel über einen Podestplatz freuen. Im Single Rope Speed Endurance zeigte sie eine starke Ausdauerleistung und sprang mit 415 Punkten auf Rang 3 beim Open Tournament.
Freiburg mit EM-Silber und Jugendmedaillen
Der TV Freiburg St. Georgen setzte in Oslo ebenfalls herausragende Akzente. Einen besonderen Erfolg feierten Timon Bott und Anna Kuisle: Das Mixed-Paar überzeugte im Wheel Pair Freestyle mit einer überragenden Darbietung, erhielt 8,730 Punkte und gewann die Silbermedaille. Damit wurden die beiden Vize-Europameisterin und Vize-Europameister – ein großartiger Erfolg auf höchster europäischer Ebene.
Auch der Freiburger Nachwuchs präsentierte sich stark. Julian Bott vom TV Freiburg St. Georgen ging im Overall-Wettkampf an den Start und sicherte sich bei der Jugend-Europameisterschaft im Single Rope Speed Sprint den 3. Platz. Mit 92 Punkten stand er in einer hochklassig besetzten Konkurrenz auf dem Podest und unterstrich seine Schnelligkeit sowie Nervenstärke. In der Single Rope Endurance landete er auf Platz 10, im Single Rope Individual Freestyle auf Platz 19, was ihm im Overall-Wettkampf einen starken 6. Platz einbrachte.
Matilda Bittner ging in der Single Rope Speed Endurance an den Start und erreichte mit 420,500 Punkten den 5. Platz. Sie startete außerdem im Single Rope Speed Sprint beim EOT und erreichte dort den 4. Platz.
Matilda und Julian starteten auch gemeinsam im Single Rope Pair Freestyle bei der Jugend-EM und erreichten den 9. Platz.
Beim European Open Tournament folgte ein weiterer Podestplatz: Matilda Bittner und Julian Bott starteten im Single Rope Double Unders Relay der Mixed-Konkurrenz. Mit 172,500 Double Unders setzte sich das Duo an die Spitze des internationalen Feldes und durfte sich über den 1. Platz freuen.
Stolz auf badische Leistungen
Die Ergebnisse zeigen, wie leistungsfähig das Rope Skipping in Baden aufgestellt ist. Ob EM-Silbermedaille, Jugend-Bronze, Turniersieg oder mehrere starke Platzierungen in anspruchsvollen Team- und Double-Dutch-Disziplinen: Die Sportlerinnen und Sportler des LSV Ladenburg sowie des TV Freiburg St. Georgen haben den Badischen Turner-Bund hervorragend vertreten.
Besonders wertvoll sind dabei nicht nur die Medaillen und Platzierungen, sondern auch die Erfahrungen auf internationaler Bühne. Die badischen Skipperinnen und Skipper stellten sich der starken europäischen Konkurrenz, bewiesen technische Qualität, Ausdauer, Kreativität und Teamgeist – und können mit viel Stolz auf ihre Leistungen in Norwegen zurückblicken.