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6 Teams – 2 Tage – 1 Titel: Faustball-DM in Mannheim

Die GBG-Halle in Mannheim-Herzogenried wird zum Nabel der deutschen Faustballwelt, wenn am 7. und 8. März 2020 die sechs besten Teams der Bundesrepublik in die Quadratestadt reisen und um den Deutschen Meistertitel spielen. Streng genommen reisen jedoch nur fünf Vereine an, denn mit dem TV Käfertal wird der Ausrichter ebenfalls mit von der Partie sein.

Foto: B. Kaiser

Die Mannheimer spielen eine solide Saison und sind als Dritter der Bundesligastaffel Süd für die Meisterschaft qualifiziert. Seit Mitte der Saison ist auch Nationalspieler Marcel Stoklasa wieder mit von der Partie. Der Angreifer verpasste verletzungsbedingt die letztjährige Deutsche Meisterschaft und hat sich in einem langen Rehaprozess wieder herangekämpft. Das Team von Trainer Leo Goth ist gut drauf und hofft wie im vergangenen Jahr darauf, die Vorrunde zu überstehen. Dabei setzen die "Buwe" auf den Heimvorteil. "Die Jungs haben vor allem vor eigenem Publikum immer gute Leistungen abrufen können. Das macht uns zuversichtlich für die Meisterschaft. Die Außenseiterrolle der letzten Jahre haben wir nun nach zwei Medaillen aber sicher nicht mehr. Es wird spannend zu sehen sein, wie die Mannschaft damit umgeht", so Goth.

Personell konnten die Mannheimer im Vergleich zum letzten Jahr wieder zulegen. Neben Stoklasa gehört seit dieser Saison auch Oliver Späth (ehemals Offenburg) zum Kader des TVK. Zusammen mit Nick Trinemeier gewann Späth im Sommer 2019 den Weltmeistertitel in der Schweiz. Mit ihm erhöhen sich die Optionen von Trainer Goth im Defensivverbund. Schmerzlich vermisst wird hingegen Fabian Braun, der nun mit einem Jahr Versatz die gleiche Knie-OP wie Stoklasa über sich ergehen lassen musste. Braun war 2019 maßgeblich am Vorrundensieg gegen den TV Brettorf beteiligt und sicherte damals das Weiterkommen der Buwe ins Halbfinale. "Durch die Rückkehr von Marcel ins Team können wir die Lücke schließen, die Fabian hinterlassen hat. Durch seinen Spielwitz fehlt uns aber eine Option, die im letzten Jahr gut funktioniert hat. Der Kader ist aber dennoch gut genug, sich in die Medaillenränge zu spielen", blickt Mondl zuversichtlich auf die Deutsche Meisterschaft voraus.

Los geht es am 7. März mit der Eröffnung der Deutschen Meisterschaft um 10.45 Uhr. Das erste Spiel bestreitet der TV 1880 Käfertal direkt im Anschluss um 11.00 Uhr gegen den Staffelsieger und Topfavoriten TSV Pfungstadt. Am Abend steigt die große "DM-Party" auf dem Vereinsgelände an der Wachenheimer Straße. Die Endrunde beginnt am 8. März um 10.00 Uhr mit den Halbfinalpartien. Der TVK rechnet mit etwa 2.000 bis 2.500 Zuschauern an den DM-Tagen. Wer schnell ist, kann sich bis zum 21. Februar noch Tickets im Vorverkauf mit 25 Prozent Rabatt sichern.

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