Coronavirus: Aktuelle Hinweise

für Veranstaltungen, Lehrgänge und Vereinsarbeit im Badischen Turner-Bund

Stand: 15.10.2021

Von den gesamtgesellschaftlich notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 sind auch die Vereinsangebote, Lehrgänge und Wettkämpfe im Badischen Turner-Bund betroffen. Die BTB-Geschäftsstelle ist vorübergehend geschlossen, jedoch über die üblichen Kontaktdaten telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Der Badische Turner-Bund befindet sich regelmäßig im Austausch mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und unterstützt seine Mitgliedsvereine mit den gesammelten Fragen und Antworten zum Umgang mit Corona in Turn- und Sportvereinen. Der Badische Turner-Bund übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der Antworten.

Letztes Update vom 15.10.: CoronaVO Sport veröffentlicht
Letztes Update vom 14.10.: Neue Corona-Landesverordnung veröffentlicht
Letztes Update vom 11.10.: Update Muster-Teilnahmeliste

Die Landesregierung hat mit Gültigkeit ab dem 15. Oktober 2021 die Corona-Verordnung angepasst. Das bisherige Stufensystem, das sich an der Zahl stationärer Neuaufnahmen sowie der Auslastung der Intensivstationen mit COVID-19 Patientinnen und Patienten orientiert, bleibt unverändert. Neu ist vor allem das 2G-Optionsmodell.

Die Landesregierung überprüft die Erforderlichkeit derzeitiger und weiterer Maßnahmen mindestens alle vier Wochen. Die Verordnung tritt somit mit Ablauf des 12. November außer Kraft.

Dreistufen-System

Das dreistufige Warnsystem gilt weiterhin. Sobald sich eine Überlastung der Krankenhäuser abzeichnet, gelten für nicht-immunisierte Personen landesweit strengere Regelungen. Für von COVID-19 genesene Personen gelten weiterhin die gleichen Regeln wie für vollständig geimpfte Personen. Die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zur Datenerfassung bleiben wie bisher erhalten. Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bleibt ebenfalls weiterhin bestehen – Ausnahmen gibt es beim 2G-Optionsmodell in der Basisstufe.

Stufensystem:

  • Basisstufe
  • Warnstufe
  • Alarmstufe

Die Warn- und Alarmstufe orientieren sich an der Hospitalisierungsinzidenz – also wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden – und an der Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB). Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen. Ausschlaggebend sind die Werte für Gesamt-Baden-Württemberg, regionale Zahlen für Stadt- und Landkreise gibt es nicht.

Eine neue Stufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz den Grenzwert an fünf Werktagen in Folge erreicht bzw. überschreitet oder wenn die Auslastung der Intensivbetten den Grenzwert an zwei Werktagen in Folge erreicht bzw. überschreitet. Das Landesgesundheitsamt macht den Eintritt der jeweiligen Stufe durch Veröffentlichung im Internet bekannt; hierfür sind die vom Landesgesundheitsamt veröffentlichten Zahlen maßgeblich.

Die Regelungen der Warn- bzw. Alarmstufe werden aufgehoben, wenn die maßgeblichen Werte – also Hospitalisierungsinzidenz oder Auslastung der Intensivbetten an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Auslösungswert der jeweiligen Stufe liegen.  

Regelungen der Corona-Verordnung - Auf einen Blick (gültig ab 15. Oktober)

2G-Optionsmodell

Veranstalter, Dienstleister oder Händler können sich dafür entscheiden, den Zutritt nur noch für geimpfte und genesene Personen zu gestatten.

Regelungen im Sport

Die allgemeinen Bestimmungen für den Sport sind in der gesonderten Corona-Verordnung Sport geregelt.

Verschärfte Regelungen und örtliche Besonderheiten

Die zuständigen Behörden können aus wichtigem Grund im Einzelfall Abweichungen von den Vorgaben der Landesverordnung zulassen. Die zuständigen Behörden haben das Recht, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen.

2G-Optionsmodell

Veranstalter, Dienstleister oder Händler können sich dafür entscheiden, den Zutritt nur noch für geimpfte und genesene Personen zu gestatten.

  • Dies müssen sie, etwa durch einen Aushang, für alle Teilnehmenden sowie Kundinnen und Kunden deutlich machen.
  • In der Basisstufe entfällt dann die Maskenpflicht für die Teilnehmenden sowie Kundinnen und Kunden.
  • Bei Großveranstaltungen entfällt beim 2G-Optionsmodell die Personenobergrenze. So können etwa in Stadien wieder so viele Zuschauerinnen und Zuschauer an Veranstaltungen teilnehmen, wie es die ursprüngliche Kapazität zulässt.
  • Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre gilt beim 2G-Optionsmodell kein Zutrittsverbot. Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, müssen einen negativen Antigentest vorlegen.
  • Ebenso ausgenommen vom Zutrittsverbot sind Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und Personen, für die es keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt. Dazu zählen auch noch Schwangere und Stillende, da es hier erst seit dem 10. September 2021 eine allgemeine Impfempfehlung der STIKO gibt.

Regelungen im Sport

Auch Vereine haben die Möglichkeit, für ihren Sport- und Übungsbetrieb und/oder für den Bereich Wettkämpfe und Veranstaltungen das 2G-Optionsmodell zu wählen.

Solange die landesweite Hospitalisierungsinzidenz unter 8 liegt und die Auslastung der Intensivbetten kleiner als 250 ist, gilt die Basisstufe.

Regelungen für den Sport

Freizeit- und Amateursport (Training oder Wettkampf) ist im Freien und in geschlossenen Räumen ohne Personenbeschränkung erlaubt.

  • Immunisierte Personen im Sinne von § 4 CoronaVO ist der Trainings- und Übungsbetrieb sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen ohne Einschränkung gestattet.
  • Nicht-immunisierten Personen im Sinne von § 5 CoronaVO (einschließlich der Trainer/innen und Übungsleiter/innen) ist der Trainings- und Übungsbetrieb im Freien ohne Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gestattet. Der Zutritt zu geschlossenen Räumen der Sportstätte und die Teilnahme am dort stattfindenden Trainings- und Übungsbetrieb ist für sie nur nach Vorlage eines Testnachweises möglich. Dies gilt nicht für kurzzeitige und notwendige Aufenthalte im Innenbereich, etwa zur Wahrnehmung des Personensorgerechts (z.B., um die Kinder in die Obhut der ÜL zu übergeben) oder für einen Toilettengang.
  • Die Veranstalter (die Vereine) sind zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesenennachweise verpflichtet.
  • Nicht-immunisierte Personen im Sinne von § 5 CoronaVO, die Sport im Freien ausüben, dürfen die Toiletten einer Sportanlage auch ohne Testnachweis benutzen, nicht jedoch Gemeinschaftseinrichtungen wie Umkleiden, Duschen oder Aufenthaltsräume.
  • Es muss ein Hygienekonzept nach §7 CoronaVO vorliegen und eine Datenerhebung nach §8 CoronaVO erfolgen.
  • Während der Sportausübung und der Nutzung von Duschräumen besteht keine Maskenpflicht. Abseits des Sportbetriebs besteht in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Im Freien besteht diese Pflicht nur dann, wenn davon auszugehen ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die landesweite Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.

Regelungen für den Sport

  • In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel – wobei hier ein negativer PCR-Test erforderlich ist (auch für Trainer/innen und Übungsleiter/innen).
  • Im Freien gilt die 3G-Regel – hier ist ein negativer Antigen-Schnelltest erforderlich (auch für Trainer/innen und Übungsleiter/innen).
  • Die Veranstalter (die Vereine) sind zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesenennachweise verpflichtet.
  • Ein PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.
  • Einige Personengruppen sind von der PCR-Testpflicht ausgenommen (Näheres hierzu im Reiter "Ausnahmen von der strengeren Testpflicht").
  • Nicht-immunisierten Personen, die Sport im Freien ausüben, ist die Benutzung der Toiletten einer Sportanlage auch ohne Testnachweis gestattet. Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen dürfen von nicht-immunisierten Personen ohne negativen PCR-Test jedoch nicht genutzt werden.
  • Der kurzfristige Aufenthalt im Innenbereich, um Kinder in die Obhut der Trainerinnen und Trainer oder Übungsleiterinnen und Übungsleiter zu übergeben oder von diesen wieder abzuholen, ist nicht-immunisierten Personen auch ohne Testnachweis gestattet.
  • Es muss ein Hygienekonzept nach §7 CoronaVO vorliegen und eine Datenerhebung nach §8 CoronaVO erfolgen.
  • Während der Sportausübung und der Nutzung von Duschräumen besteht keine Maskenpflicht. Abseits des Sportbetriebs besteht in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Im Freien besteht diese Pflicht nur dann, wenn davon auszugehen ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die landesweite Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.

Regelungen für den Sport

  • In geschlossenen Räumen gilt die 2G-Regel. Das heißt, Personen (einschließlich Trainer/innen und Übungsleiter/innen), die nicht geimpft oder genesen sind, sind von der Teilnahme am Sportbetrieb ausgenommen. 
  • Der Zutritt zu Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist nicht-immunisierten Personen nach Vorlage eines PCR-Tests gestattet. Bei Jugendlichen bis 17 Jahre, die nicht mehr zu Schule gehen, reicht ein negativer Antigentest.
  • Gemeinschaftseinrichtungen wie Umkleiden, Duschen oder Aufenthaltsräumen können durch konkrete nicht-immunisierte Personen wie beispielsweise Schieds- und Wettkampfrichterinnen und -richter sowie Trainerinnen und Trainer bei Sportausübung im Freien einzeln genutzt werden, wenn die Räume für diese konkreten Personen zur Einzelnutzung reserviert sind.
  • Einige Personengruppen sind von der 2G-Regelung ausgenommen (Näheres hierzu im Reiter "Ausnahmen von der strengeren Testpflicht").
  • Die Veranstalter (die Vereine) sind zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesenennachweise verpflichtet.
  • Es muss ein Hygienekonzept nach §7 CoronaVO vorliegen und eine Datenerhebung nach §8 CoronaVO erfolgen.
  • Während der Sportausübung und der Nutzung von Duschräumen besteht keine Maskenpflicht. Abseits des Sportbetriebs besteht in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Im Freien besteht diese Pflicht nur dann, wenn davon auszugehen ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Generell ausgenommen von der Testpflicht sind:

  • Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind. Dies gilt auch für die PCR-Testpflicht (Warnstufe) und das Zutrittsverbot (Alarmstufe).

Sonderregelung für Schülerinnen und Schüler:

  • Personen, die als Schülerin oder Schüler an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen, ist der Zutritt und die Teilnahme am Sportangebot gestattet, sofern sie asymptomatisch sind. Dies gilt auch in der Warn- und Alarmstufe. Es muss kein Testnachweis vorgelegt werden. Die Glaubhaftmachung des Schülerstatus hat in der Regel durch ein entsprechendes Ausweisdokument zu erfolgen. (CoronaVO §5 (3))

Ausgenommen von der PCR-Testpflicht (Warnstufe) und dem Zutrifttsverbot (Alarmstufe) sind:

  • Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Hier ist ein entsprechender ärztlicher Nachweis vorzuzeigen.
  • Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission​​​​​​​ (STIKO) gibt.
  • Schwangere und Stillende, da es für diese Gruppen erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt.

Diese Personen müssen in beiden Stufen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen.

Regelung für hauptamtlich angestellte Personen:

  • Die Vorschriften zu Zutrittsbeschränkungen in der Warn- und Alarmstufe gelten nicht für beschäftigte Personen im Sinne des § 2 Absatz 2 des Arbeitsschutzgesetzes.
  • Die Arbeitgeber sind weiter verpflichtet, den Mitarbeitenden zwei Mal pro Woche ein Testangebot mit einem Antigen-Schnelltest zu machen.
  • Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht darüber hinaus in der Basis-, Warn- und Alarmstufe eine Testpflicht für Beschäftigte und Selbständige mit Kontakt zu externen Personen vor – also Kundenkontakt, Kontakt zu Lieferanten, externen Mitarbeitenden, Klienten, Schutzbefohlenen etc. Nicht geimpfte oder nicht genesene Mitarbeitende und Selbstständige mit Kontakt zu externen Personen müssen demnach das Testangebot des Arbeitgebers annehmen oder sich anderweitig zwei Mal pro Woche testen (lassen) und die Nachweise über die Testungen für vier Wochen dokumentieren. Die Dokumentation ist auf Verlangen den zuständigen Behörden zugänglich zu machen.

Anforderungen an den Nachweis von COVID-19 Schnelltests (CoronaVO §5 Absatz 3)

Die Antigen-Schnelltests müssen tagesaktuell sein (max. 24 Stunden).

Ein Testnachweis kann

  • vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfinden, der das Vorliegen eines Testnachweises überprüfen muss
  • im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal (das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt) erfolgen
  • von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung vom 8. März 2021 vorgenommen oder überwacht werden. Laut §5 der Coronavirus-Testverordnung steht jedem Bundesbürger mindestens eine kostenlose Testung pro Woche zu. Ob darüber hinaus weitere Schnelltests möglich sind, hängt von der Testkapazität vor Ort ab. Ab dem 11. Oktober 2021 wird die Inanspruchnahme der öffentlichen Testzentren kostenpflichtig.

Anforderungen an einen PCR-Test

Ist ein PCR-Test laut Verordnung erforderlich, darf dieser nicht älter als 48 Stunden sein.

Der Verein ist zur Überprüfung des Impf-, Genesenen- oder Testnachweises verpflichtet.

Zutrittsbeschränkung:

Basisstufe:

  • Nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern ist der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet.
  • Dies gilt auch bei Veranstaltungen im Freien ab 5.000 Besucherinnen und Besuchern oder bei Veranstaltungen im Freien, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Geimpfte und genesene Personen müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen.
  • Siehe außerdem: "Ausnahmen von der strengeren Testpflicht".

Warnstufe:

  • Nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern ist der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet.
  • Bei Veranstaltungen im Freien ist nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet.
  • Geimpfte und genesene Personen müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen.
  • Siehe außerdem: "Ausnahmen von der strengeren Testpflicht".

Alarmstufe:

  • Nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern ist der Zutritt nicht gestattet.
  • Geimpfte und genesene Personen müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen.
  • Siehe außerdem: "Ausnahmen von der strengeren Testpflicht".

Die Durchführung ist nur mit kontrolliertem Zugang für Besucher zulässig.

Personenbegrenzung:

  • Die Beschäftigten und sonstigen Mitwirkenden (z.B. Trainer/innen, Betreuer/innen, Kampf- und Schiedsrichter/innen) sowie Sportlerinnen und Sportler werden bei der Ermittlung der zulässigen Anzahl der Besucherinnen und Besucher nicht berücksichtigt.
  • Bei Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmenden darf darüber hinaus nur 50 Prozent der Kapazität, jedoch nicht mit mehr als insgesamt 25.000 Teilnehmenden, belegt werden. Es gilt die entsprechende 3G bzw. 2G Regelung der jeweiligen Stufe. Bei mehr als 5.000 Teilnehmenden und einer Auslastung von mehr als 50 Prozent gilt in allen Stufen die 2G-Regel. 
  • Beim 2G-Optionsmodell: Keine Personenobergrenze

Hygienekonzept und Datenverabreitung:

  • Der Veranstalter muss ein Hygienekonzept nach §7 CoronaVO erstellen.
  • Der/Die Veranstalter*in ist für die Einhaltung der Vorgaben verantwortlich.
  • Bei weniger als 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern müssen die Verantwortlichen das Hygienekonzept der zuständigen Behörde auf Verlangen vorlegen und über die Umsetzung Auskunft erteilen.
  • Bei mehr als 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern müssen die Verantwortlichen das Hygienekonzept zur Genehmigung dem örtlichen Gesundheitsamt vorlegen.
  • Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen dokumentiert werden. Dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer. Wer seine Kontaktdaten nicht oder nicht vollständig angeben möchte, darf an der Veranstaltung nicht teilnehmen. 

Maskenpflicht:

  • In geschlossenen Räumen gilt generell die Maskenpflicht. Dies gilt nicht für aktive Sportlerinnen und Sportler. Im Freien gilt die Maskenpflicht, wenn ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. 
  • Beim 2G-Optionsmodell: Keine Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Für die Ausübung von Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb und Spitzen- oder Profisport sind Test-, Impf- oder Genesenennachweise nicht erforderlich.

Zur Gruppe der Spitzen- oder Profisport treibenden Personen zählen:

  • Sportlerinnen und Sportler, die einen Arbeitsvertrag haben, der sie zu einer sportlichen Leistung gegen ein Entgelt verpflichtet und dieses überwiegend zur Sicherung des Lebensunterhalts dient;
  • selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Sportlerinnen und Sportler in Vollzeittätigkeit;
  • Sportlerinnen und Sportler mit Bundeskader- oder mit Landeskaderstatus;
  • Mannschaften länderübergreifender Ligen im Erwachsenenbereich;
  • Spielerinnen und Spieler der Jugend- bzw. Nachwuchsaltersklassen im Leistungsbereich (mindestens U15 Mannschaften oder älter), deren Mannschaften in der höchsten länderübergreifenden Liga startberechtigt sind;
  • professionelle Tänzerinnen und Tänzer.

Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln nach §2, die Erstellung eines Hygienekonzeptes nach §7 und die Datenerhebung nach §8 der Corona-Landesverordnung.

Wer eine Veranstaltung abhält, hat die Hygieneanforderungen nach §2 einzuhalten, ein Hygienekonzept nach Maßgabe von §7 zuvor zu erstellen und eine Datenverarbeitung nach §8 durchzuführen. Ein Veranstalter hat die Gesamtverantwortung für die Organisation zu übernehmen.

Gremiensitzungen und Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs dienen, sind ohne Personenbegrenzung zulässig. Sie sind von der Testpflicht (Basis- und Warnstufe) und dem Zutrittverbot (Alarmstufe) ausgenommen. Test-, Impf- oder Genesenennachweis sind somit nicht gefordert (CoronaVO §10 Absatz 4). In geschlossenen Räumen gilt generell die Maskenpflicht. Im Freien gilt die Maskenpflicht, wenn ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. 

Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie bis 31.08.2022 verlängert

Es gilt aufgrund der COVID-19-Pandemie per Gesetz eine Ausnahmegenehmigung für Vereine und Stiftungen, die es ermöglicht, Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen auch ohne entsprechende Grundlage in der Satzung virtuell durchzuführen und Beschlüsse im Umlaufverfahren zu fassen. Ist eine Mitgliederversammlung weder als Präsenzveranstaltung noch online durchführbar, bleiben die Vorstandsmitglieder nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Abberufung oder Bestellung eines Nachfolgers im Amt. Der Bundestag hat die Verlängerung des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht bis zum 31. August 2022 beschlossen. Ursprünglich hätten die Sonderregeln für Vereine zum 31.12.2021 auslaufen sollen.

Das Gesetz ist seit dem 28. Oktober 2020 in Kraft und im Bundesgesetzblatt (BGBl. Teil I, S. 2258) veröffentlicht.
(vgl. Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht, Artikel 2 §5 Vereine und Stiftungen)

Hinweis: Vereine, die auch in Zukunft virtuell (über den 31.8.2022 hinaus) tagen möchten, sollten vor Laufzeitende des verlängerten Gesetzes ihre Satzung anpassen.

Die Deutsche Sportjugend stellt einen Leitfaden zu Digitalen Mitgliederversammlungen zur Verfügung.

Der zwischen dem Landessportverband Baden-Württemberg und der ARAG vereinbarte Sportversicherungsvertrag gewährt umfassenden Versicherungsschutz für Vereine, deren Funktionäre, Übungsleiter und Mitglieder. In Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie wird dieser Versicherungsschutz vorübergehend ausgeweitet. Versichert sind derzeit auch:

  • Tätigkeiten im Rahmen des sozialen Engagements (z.B. Einkaufshilfen)
  • Organisatorische Zusammenkünfte über digitale Medien (z.B. Vorstands-/Abteilungssitzungen)
  • Mitglieder, die an einem Online-Sportprogramm des Vereins teilnehmen
  • Vereinsmitglieder bei der Ausübung einer individuellen sportlichen Aktivität (Einzeltraining)

Weitere Informationen zum ARAG-Sportversicherungsschutz gibt es bei der ARAG-Versicherung.

Das BTB-Präsidium hat die coronabedingte Pauschalabsage aller Wettkampfveranstaltungen aufgehoben.

Die Fachgebiete werden für jeden Wettkampf prüfen, ob eine Durchführung unter den aktuellen Corona-Bedingungen möglich ist, und entsprechende Hygienekonzepte und Teststrategien einbinden. Neben den weiterhin notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ist auch die notwendige Trainings- und somit Vorbereitungszeit in den Vereinen ein wesentliches Argument für die Wettkampfplanung.

  • Neue Termine und Detailsinfos zu den Wettkämpfen werden veröffentlicht, sobald dies möglich ist. Wir versuchen, den Terminkalender aktuell zu halten. ⇒ Veranstaltungskalender

  • Aufgrund der coronabedingten Wettkampfabsagen werden alle im Jahr 2020 erworbenen Jahresmarken und Startrechte automatisch bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Es fallen keine weiteren Kosten an.

Aktueller Stand Großveranstaltungen

  • Der Landeswandertag in Lahr ist vom 9. Mai 2021 auf den 26. September 2021 verschoben. ⇒ Detailinfos

  • Das Landeskinderturnfest vom 9. bis 11. Juli 2021 in Offenburg ist abgesagt und wird auf 2023 verschoben.

  • Das GYMWELT-Festival am 24. Juli 2021 in Rastatt ist abgesagt, da der ausrichtende Rastatter TV seine Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum coronabedingt verschieben muss.

Das reguläre Aus- und Fortbildungsprogramm des Badischen Turner-Bundes kann nach dem monatelangen Verbot von Präsenzlehrgängen ab Juni langsam wieder hochgefahren werden.

  • Für alle Präsenzlehrgänge werden Einzelfallbewertungen durchgeführt, wie und unter welchen Voraussetzungen sie durchführbar sind (z.B. begrenzte Teilnehmerzahlen, Anpassungen im Ablauf, Testvorgaben).

  • Bei Absagen, Nachholterminen oder Änderungen von Lehrgängen werden die Teilnehmer über die bei der Anmeldung registrierte E-Mail-Adresse informiert.

  • Unter dem Titel "BTB-Bildung Plus" stellt der BTB auch weiterhin digitale Angebote zur Verfügung, die zur Lizenzverlängerung angerechnet werden.

  • Da im Jahr 2020 viele Fortbildungen entfallen mussten, wurden Übergangsregeln für die Verlängerung ablaufender Trainer- und Übungsleiterlizenzen geschaffen. Auch die Zuschüsse der Sportbünde sind damit gesichert. ⇒ mehr

  • Der für Oktober 2021 geplante Kongress "Fit und bewegt ins Alter" ist abgesagt. Stattdessen findet die BTB-Themenwoche "Bewegte Senioren" statt (7.-13. Oktober 2021).


Unterstützung des Badischen Turner-Bundes

Muster-Hygienekonzept für Sportvereine (Stand vom 16. September 2021)

Informationsschreiben für Vereine und Übungsleiter zum Thema Geimfpte & Genesene (Stand: 16. September)

Muster-Teilnahmeliste (Stand vom 11. Oktober 2021)

Bewegungsideen für Kinder (unterteilt in kontaktlos und kontaktarm)


Corona-Verordnung und Co

Corona-Verordnung des Landes (in der ab 15. Oktober gültigen Fassung)

Corona-Verordnung Sport (in der ab 15. Oktober gültigen Fassung)

Regelungen der Corona-Verordnung – Auf einen Blick (gültig ab 15. Oktober)

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung (in der ab 15. Oktober gültigen Fassung)

Infektionsschutzgesetz (IfSG) §28b  – Bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19

Corona-Test Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit (vom 8. März 2021)

Aktuelle Werte: Hospitalisierungsinzidenz und Auslastung der Intensivbetten (Land Baden-Württemberg)

Inzidenzzahlen pro Stadt- oder Landkreis (RKI)

Vorlagen

Informationen zu Testnachweisen für Anbieter von Dienstleistungen (inklusive Vorlage zur Bescheinigung eines Testergebnisses)


Weiterführende Informationen

Aktuelle Hinweise und Empfehlungen zum Umgang mit den Auswirkungen der Coronakrise auf Turn- und Sportvereine (z.B. FAQ, Vereinsführungsfragen, Rechtliches, Finanzierung) gibt es auf den Internetseiten der Sportbünde sowie beim Deutschen Turner-Bund:

Infoseite Badischer Sportbund Nord

Infoseite Badischer Sportbund Freiburg

Infoseite Landessportverband Baden-Württemberg

Infoseite Deutscher Olympischer Sportbund

Infoseite Deutscher Turner-Bund

Bei Versicherungsfragen sind die Ansprechpartner der ARAG-Sportversicherung über die gewohnten Kontaktdaten erreichbar. Neu ist die Möglichkeit, Beratungstermine per Videokonferenz zu vereinbaren.

Versicherungsbüro beim Badischen Sportbund Nord

Versicherungsbüro beim Badischen Sportbund Freiburg

Merkblatt "Versicherungsschutz für Sportvereine rund um Corona" (pdf)

Partneraktion