Workshops | Samstag, 27. Juni 2020

9.00 – 9.15 Uhr | Begrüßung in Halle 1

9.15 – 10.00 Uhr | 1. Hauptvortrag 

⇒ Lebensqualität im hohen und höchsten Alter? Was körperliche Aktivität und Sport beitragen können. Dr. Stefanie Sandra Willoth


Durchgang 1 | Sa, 10.30 – 11.45 Uhr

mit Eva Klavzar (e)

Bewegungs- und Handlungssicherheit sind gerade für ältere Menschen von großer Wichtigkeit, damit sie möglichst lange selbstbestimmt und selbstständig ihren Alltag bewältigen können. Eine Mischung aus Körperwahrnehmung, Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Gangschulung mit Elementen, die den kognitiven Bereich ansprechen, sind hierfür unerlässlich.

mit Daniela Ludwig (e / f)

Kraft- und Koordinationstraining stehen bei Bewegungsangeboten für Ältere im Vordergrund, meist werden sie aber inhaltlich getrennt. In diesem Workshop werden Trainingsformen erarbeitet, die Kraft und Koordination zu einer Einheit integrieren. Die Alltagsrelevanz ist bei dieser Trainingsform hoch, da auch der Alltag Gewandtheit und Kraft gleichermaßen verlangt. Vielseitigkeit ist hier Programm: Komplexbewegungen sind koordinativ anspruchsvoll und kräftigend zugleich, durch Hinzunahme von verschiedenen Handgeräten kann die Intensität variiert werden.

mit Sonja Hergert (e / f)

Mind Body-Konzepte vereinen das Beste aus fernöstlichen und westlichen Bewegungs- und Energietechniken. Nach einer Phase der Einstimmung mit sanften Bewegungen aus dem Tai Chi / Qi Gong sorgen Bewegungsflows zu Musik dafür, deine Meridiane durchlässig zu machen, fasziale Verklebungen zu lösen und deine Beweglichkeit zu verbessern. Durch achtsame Fascial Stretches vertiefst du diese weichmachende Wirkung deiner faszialen Strukturen. Stabilisierende und kräftigende Übungen richten dich auf und geben dir ein stabiles Fundament, um dann in einem entspannenden Stundenausklang deine Körperwahrnehmung zu verfeinern. 

mit Ilka Hoffmann (f / p)

In diesem Workshop werden vielseitige Spielformen zu allen motorischen Fähigkeiten gezeigt. Bei variierenden Intensitäten werden vor allem Spaß am Ausdauer-, Kraft-, Beweglichkeits- und Koordinationstraining vermittelt. Auch klassische Gesellschaftsspiele, wie "Mensch ärgere Dich nicht" oder "Memorie" werden hier sportlich umgesetzt.

mit Timo Reiff

Unsere Füße sind das Fundament unseres Körpers. Füße sind wichtig für unser Gleichgewicht und geben uns die notwendige Trittsicherheit. Nur mit gesunden Füßen macht Bewegung Spaß und wir kommen wohlbehalten ans Ziel. Schmerzende Füße hingegen sind ein Anzeichen dafür, dass mit den Füßen etwas nicht in Ordnung ist. Spätestens dann sollte ihnen täglich gebührend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das Alter wird oftmals als Argument des Resignierens verwendet. Das muss nicht sein. In jedem steckt noch ein verborgenes Potenzial! In diesem Workshop werden die Teilnehmer in die Thematik des Fußes interaktiv eingeführt. Hierbei lernen sie Theorie, einfache praktische Übungen und das Bewusstsein, warum unsere Füße Sicherheit bedeuten. Auch Fragen bezüglich Schuhwerkes (hohe Schuhe, Einlagen, …) werden beantwortet. 

mit Antje Krämer (e)

Um die Selbstständigkeit bis ins hohe Alter zu gewährleisten, bietet dieser Workshop Gleichgewichtsübungen im Stand und Hypertrophie-Training mit den Rölkemanschetten im Stuhlkreis nach dem „Ulmer Modell“. 

mit Claudia Beck (e / f / p)

Joseph Pilates hat immer gesagt, dass mit seiner Methode nicht einzelne Muskeln trainiert werden, sondern immer der gesamte Körper gefördert wird. Das Bindegewebe in Form der Faszien spielt hierbei eine wichtige Rolle für unsere Haltung und unsere Bewegungsmöglichkeiten. Die Faszien Prinzipien finden auch im Faszien Pilates Training vortrefflich Anwendung. Denn es gilt mit unterschiedlichen Trainingsimpulsen Reize zu setzen, die das Faszien Gewebe unmittelbar und optimal trainieren. 

mit Andreas Maginot (f / p)

Durch kleine Testformen lassen sich Defizite aus unterschiedlichen Bereichen aufzeigen. Dazu zählen u.a. muskuläre Defizite, Gleichgewichts- und/oder Koordinationsprobleme, durch die gerade ältere Menschen ein erhöhtes Verletzungs- und Sturzrisiko haben. Die hier gezeigten Tests können Sie direkt ohne großen Materialaufwand einsetzen und als Übungen zur Leistungsverbesserung nutzen. 

mit Lisa Apfel (e / f / p)

Unser Gehirn ist unsere Steuerzentrale des Körpers und das Nachlassen des Erinnerungsvermögens ist ein ganz natürlicher Prozess. Daher sollte mit steigendem Lebensalter unser Geist ständig gefordert werden. Auch unser Gehirn ist ein Muskel der trainiert werden will. Gemeinsam kombinieren wir Körper und Geist und trainieren mit Hilfe unserer koordinativen Fähigkeiten und den Sinnesorganen unsere Leistungsfähigkeit.  

mit Yvonne Deurer (e / f)

Kurzer Einblick in die Entstehung von Alzheimer, Behandlung der Fragen:

a) Inwieweit kann Training zur Prävention und Therapie von Demenz beitragen?

b) Wie können Körper und Geist effektiv trainiert werden? Vorstellung der Studie "Bewegung gegen Demenz"

mit Thomas Klingenberger (f / p)

Wie erreichen auch ältere Menschen das Ziel bei einem Marathon oder Halbmarathon mitzulaufen? Welche Einschränkungen gibt es im Training und worauf gilt es zu achten?

mit Jörg Linder (p)

Functional Training im Nordic-Walking ist für NW-Gruppen und NW-Einzelsportler gedacht, die relativ fit sind. Zum Teil wird direkt mit NW-Stöcken geübt. Beim Funktionellen Training werden Übungen genutzt, bei denen viele Muskeln und unterschiedliche Muskelgruppen zusammenarbeiten. Ziel ist, das Bewegungsverhalten zu verbessern. 

mit Kordula Rau (f / p)

Ganzjährig draußen trainieren 60 Plus! Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination unter Einbeziehung der Topografie und den örtlichen Gegebenheiten. 

mit Bianca Kern (f / p)

Ganzheitliches Bewegungstraining mit Schwung und Vibration. Die smovey werden in den Händen geschwungen, dabei sind Vibrationen in den Handflächen zu spüren, die sich positiv auf den ganzen Körper auswirken. Beim smoveyWalk in der Natur, werden außer der Grundlagenausdauer, durch verschiedene Übungssequenzen auch Koordination, Beweglichkeit und Körperstabilität trainiert.

Durchgang 2 | Sa, 13.00 – 14.15 Uhr

mit Marion Berger (f / p)

Marion stellt euch in diesem Workshop verschiedene Tanzformen im Kreis, im Block und in der Gasse vor. Hier kommen sowohl flotte lateinamerikanische Rhythmen wie auch Pop, Gospel und Walzer zum Einsatz. Raffinierte Tanzfolgen fördern das Gehirntraining, zusammen mit der tänzerischen Bewegung dient Tanzen im besten Alter der Gesunderhaltung. 

mit Bianca Frey-Seebacher & Leander Frey (e)

Wir führen Sie in das Handling mit dem Rollator ein. Sicherheitstipps und das einfache Einstellen des Gerätes werden erklärt und geübt. Der Rollator dient als Fortbewegungshilfe, Sitzgelegenheit oder unterstützt Menschen mit stärkerer Einschränkung bei der Durchführung von einfachen Übungen zur Gymnastik und zur Gleichgewichtsschulung. Probieren Sie alles unter Anleitung aus. 

mit Hans Hofrichter (e / f)

Kräftigungsübungen mit Groß- und Kleingeräten aus der Sporthalle. Der Workshop hat drei Ziele: Ganzkörpertraining für die wichtigsten Muskelgruppen des Körpers, die funktionell korrekte Ausführung und die meisten der vorgestellten Übungen sind auch als Hometraining durchzuführen.

mit Rainer Frommknecht (f / p)

Ausgehend von einfachen Übungen zur Ballkoordination erfolgt eine direkte Einführung der Grundtechnik. Schnell ist auch für Einsteiger der Übergang zum "Spielen" auf Kleinfeldern, mit reduzierter Spieleranzahl und einfachem Regelwerk möglich. Faustball eignet sich deshalb hervorragend als Aufwärm- oder Ausklangspiel und für gemischte sowie heterogene Gruppen. 

mit Lisa Apfel (e / f)

Stürze zählen zu den häufigsten Ursachen für die Pflegebedürftigkeit älterer Menschen. Jede dritte Person, die älter als 65 Jahre ist und jede zweite Person über 80 Jahre, stürzt einmal pro Jahr. Gemeinsam schulen wir das Gleichgewicht, die Stand-, Gang- und Bewegungssicherheit und fördern die Körperkoordination. Ebenso Kräftigen und Dehnen wir die entsprechenden Muskeln und Stärken unsere Sinnesorgane.

mit Yvonne Deurer (e / f)

Vorstellung vieler kleiner Übungen und Spiele, die sowohl den Geist (Kognition) als auch den Körper (Motorik) auf Trapp halten. Es werden viele Elemente des Life Kinetik Konzepts aufgegriffen, der Schwierigkeitsgrad ist variabel.

mit Claudia Bek (e / f / p)

Yoga ist die perfekte Bewegungsart für das Alter. Die Übungen können wunderbar auf Senioren angepasst werden, sie machen den Körper auf sanfte Weise stärker, halten den Geist auf Trab und die Psyche stabil. Hier werden dir Übungsreihen mit und ohne Stuhl gezeigt. 

mit Armin Baüm (f)

Nach einem kurzen Theorieblock am Beckenrand wollen wir im Hallenbad diverse Übungen im Wasser absolvieren. Wir starten mit der Einführung in das Schnorcheln mit einfachen Übungen für Einsteiger und geben Tipps für bereits Fortgeschrittene.

mit Andrea Flach-Meyerer (f)

Ein erlebnisreiches Zusammenspiel von Körper und Geist, während die Seele entspannt. Jede Bewegung bewusst erleben und genießen. So wird Pilates zu einer Kraftquelle für den Alltag. 

mit Nico Eisl (e / f / p) 

Niederschwellige Bewegungsangebote im Freien bieten eine gute Möglichkeit, alle Menschen unabhängig ihrer Sporterfahrung und nahe des Wohnortes zu erreichen. Der Workshop gibt einen Überblick über die derzeit für ältere Erwachsene bestehenden Angebote. Anhand von Best-Practice Beispielen wird erläutert, was ein offenes Bewegungsangebot auszeichnet und wie es praktisch umgesetzt werden kann. 

mit Vicky Beglioglu

Schwerpunkte des Workshops sind: Schlaganfall, Herzinfarkt, Epilepsie, Sturz und Verletzungen. Im Anschluss gibt es eine offene Fragerunde.

Dr. Gnam Jens-Peter (f / p)

Im Rahmen des Workshops wird erläutert, welche Nährstoffe für Sportler besonders wichtig sind und wie eine optimale Flüssigkeitszufuhr aussieht. Darüber hinaus wird auf die Gestaltung der Nahrungsaufnahme vor, während und nach einer Belastung eingegangen, bis hin zur Frage "Welche Nährstoffe wirken sich gesundheits- und regenerationsfördernd aus?" 

mit Dr. Thomas Kaspar (e / f)

Die Möglichkeiten der Gesunderhaltung sind vielfältig. Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf den nachgewiesenen Effekten von körperlicher Aktivität und Fitness. Es werden Motivationshilfen wie z.B. Schrittzähler oder Fitness-Apps vorgestellt und weitere Präventionsfelder beleuchtet. Außerdem werden die neuesten Empfehlungen zu Bewegung und sportlichen Aktivitäten bei herzkranken Menschen erläutert, die zu einem Umdenken führen. 

mit Jörg Linder (f)

Mobility-Walking kombiniert Walking mit Mobilitätstraining und Übungen aus dem Funktionellen Training, Dehnungs- und Stretching-Programmen, Turnen und Body. WeightExercises und dem Tai Chi / Qi Gong. Mobility-Walking versteht sich eher als Bewegungstraining und nicht als Workout, mit dem Ziel möglichst viele Kalorien zu verbrennen.

mit Thomas Klingenberger (f / p)

Welche Trainingsinhalte gehören auf jeden Fall auf den Trainingsplan und warum? Möglichkeiten einer optimalen Trainingsgestaltung. Viele LäuferInnen gehen einfach "nur" laufen. Doch macht es Sinn, im Training inhaltliche Variationen einzubauen, damit zum einen ein idealer Leistungsfortschritt zu erzielen ist und zum anderen, um die Motivation hoch zu halten. In dem Workshop werden diese Möglichkeiten praktisch umgesetzt und auch theoretisch beleuchtet. Darüber hinaus werden Ideen für eine optimale Trainingsgestaltung praktisch erprobt – bis hin zur HF-Messung während des Laufens.

mit Gundolf Greule 

EBikes, im Fachbegriff Pedelecs, "elektrisieren": Immer mehr Menschen sind in Baden-Württemberg auf Fahrrädern unterwegs, die beim Treten durch Elektromotoren unterstützt werden. Auch viele Senioren schätzen diese neue Mobilität. Doch die Fahrräder mit dem elektrischen Antrieb überfordern offensichtlich viele ihrer Besitzer. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des eBikes ist einige Kilometer pro Stunde höher und es besitzt einen anderen Schwerpunkt. Außerdem ist das Rad bis zu zehn Kilogramm schwerer. Die zusätzliche Leistung von bis zu 250 Watt wird beim Losfahren und gerade in engen Kurven absolut unterschätzt. Darüber hinaus sind die Bremsen häufig sehr viel bissiger als die bisher Gewohnten. Dies erfordert grundlegende und erweiterte Kenntnisse im Bereich Radfahren. Dieser Workshop sensibilisiert für die praktischen Grundlagen. Übungen zu Bremsen, Kurven und Geschwindigkeit ergänzen die Hinweise zu sichererem Fahren im Straßenverkehr.


11.45 – 13.00 Uhr | Mittagspause


Durchgang 3 | SA, 14.45 – 16.00 UHR

mit Leander Frey (e / f)

Um bis ins hohe Alter mobil und selbstständig zu sein, ist sowohl eine gute Beweglichkeit in der Wirbelsäule und in den Gelenken der Extremitäten, als auch ein entsprechender Kraftzustand von großer Bedeutung. Einfache Beweglichkeits- und Kräftigungsübungen, die bis ins hohe Alter möglich sind, zeigen wie es geht.

mit Eva Klavzar (e / f / p)

Um rundum fit zu werden bzw. zu bleiben, sollte nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf gefordert und gefördert werden. Bei Bewegung mit Köpfchen stehen Übungen, Spielformen und Materialien im Mittelpunkt, die kognitive Fähigkeiten mit motorischen Aufgaben verknüpfen. Die Vielfältigkeit der Übungen regt alle Sinne und Denkfunktionen an. 

mit Ilka Hoffmann (f / p)

Stab und Reifen sind einfache Geräte, die jedoch vielseitig nutzbar und in fast jeder Sportstätte vorhanden sind. Ein Schwerpunkt in diesem Workshop wird vor allem auf dem Koordinationstraining liegen.

mit Daniela Ludwig (e)

Das Trainieren der Koordination fördert nachgewiesenermaßen die Standfestigkeit und geistige Fitness. In diesem Workshop werden vielfältige Übungs- und Spielbeispiele gezeigt, die die breite Palette Koordination und Dual Tasking abdecken. Zum Aufwärmen, für "Zwischendurch" oder als eigener Stundeninhalt, die Fülle an Übungsbeispielen bringt Spaß und Schwung in die Stunden. 
 

mit Andrea Flach-Meyerer (f)

Nicht nur auf dem Tennisplatz, auch in der Sportstunde profitieren alle Altersgruppen von diesem kleinen gelben Ball. Koordination, Ausdauer, Partner- und Gruppenübungen bringen Abwechslung ins Bewegungsprogramm. 

mit Bernd Junghans (e)

Der Rollator ermöglicht vielen älteren Menschen als Gehhilfe länger beweglich und mobil zu bleiben und mindert ihre Sturzgefahr. Trotz körperlicher Einschränkungen kann der Alltag mit dem Rollator selbstständig bewältigt und weiterhin soziale Kontakte gepflegt werden. Tanzen baut Brücken, Musik und gemeinsame Bewegung verbindet über alle alters- und kulturelle Unterschiede hinweg. Musik aktiviert und ist für Ältere ein wichtiger Erinnerungsträger. Neben dem therapeutischen Nutzen macht Tanzen Spaß. Das erlebte Gemeinschaftsgefühl bringt positive Energie und Lebensfreude in den Tagesablauf. Beim Tanzen mit dem Rollator haben bewegungseingeschränkte Senioren die Möglichkeit, aktiv Gemeinschaft zu erleben und sich darüber hinaus – beinahe nebenbei – geistig und körperlich fit zu halten. Die TeilnehmerInnen lernen den Rollator als Tanzhilfe kennen und können ihn anhand kleiner Choreografien als neues Sportgerät selbst ausprobieren. Vorstellungen von Zielgruppen und methodischorganisatorische Hinweise fließen in die Stunde mit ein. 

mit Ulla Häfelinger (e / f)

Eine "Hand voll" Muskeln in der Körpermitte beeinflussen den gesamten Körper entscheidend. Der Beckenboden steht für Aufrichtung, Kraft und als Energiespeicher. Den Beckenboden bewusst erleben, seinen Einfluss auf das persönliche Körpergefühl und die Körperhaltung wahrzunehmen begleitet von praxisnahem Beckenbodentraining zur Integration des Beckenbodens im Alltag. 
 

mit Marion Berger (f / p)

Line Dance unterstützt die Koordination, fördert die räumliche Orientierung und dient vorbeugend auch als Sturzprophylaxe für Ältere. Wir tanzen gleichmäßige, kurze Folgen in bis zu vier Richtungen. Beschwingte oder fetzige Musik so wie Latino-Rhythmen lassen den älteren Menschen leicht die körperliche Anstrengung bei der Bewegung vergessen.  
 
 

mit Klaus Grimm (e / f)

Rhythmische Grunderfahrungen erleichtern tänzerische Bewegungen. Sie geben Sicherheit, Klarheit und Vertrautheit. Ausgehend von einem Grundschlag im 2er, 3er und 4er-Takt stehen wechselnde Übungen im Stehen, Sitzen und Laufen an. Sie binden den eigenen Körper in Form von Silbensprechen, Klatschen, Patschen und Stampfen ein. Ausgewählte Gruppentänze geben Einblicke, wie Rhythmus und Tanz jede Übungsstunde erfrischen und bereichern können. 

mit Lisa Apfel (e / f / p)

Die Ernährung spielt heutzutage eine immer größere Rolle. Was ist das Richtige? Was kann ich überhaupt noch essen? Von den Grundregeln und dem Nährstoffbedarf bis hin zu den Auswirkungen auf verschiedene Krankheitsbilder und was die Ernährung mit unserem Körper macht. 
 

mit Dr. Jens-Peter Gnam (f / p)

In diesem Workshop geht es um die richtige Gestaltung von Belastung und Erholung, um langfristig gesund und fit zu bleiben. Dabei wird auf die optimale Gestaltung des Trainings sowie auf die Wirkung verschiedener Regenerationsmaßnahmen (z.B. Ernährung, Schlaf, Entspannung, Sauna) eingegangen. 

mit Prof. Dr. Ulrike Korsten-Reck (e / f)

Wie sehen die Lebensgewohnheiten und alterungsbedingten Veränderungen aus. Themen sind: Ernährung, Übergewicht, Arteriosklerose, speziell Herz-Kreislauferkrankungen, Osteopenie/Osteoporose, Gelenkerkrankungen (Arthrosen). Welche körperlichen Aktivitäten (KA) sind besonders sinnvoll? Bereits vermehrte Alltagsaktivitäten verringern z.B. das Übergewichtsrisiko, die Sturzrate und die Abnahme der Muskelmasse. Wie hoch sollte die Belastungsintensität sein? Welche Sportarten sind besonders geeignet? Für den Neu-Einstieg eignen sich die Angebote "Sport pro Gesundheit" oder gelistete Angebote vieler Vereine. Für einen Anfang ist es nie zu spät! 

mit Nico Eisl (e / f / p)

Dieser praktisch orientierte Workshop schafft Anreize für die Durchführung von Sportstunden im Freien mit älteren Erwachsenen. Neben der Vermittlung von verschiedenen praktischen Übungen aus den Bereichen Kraft, Beweglichkeit und Koordination werden auch trainingswissenschaftliche Themen (z.B. Belastungsgefüge) bearbeitet. Die Übungen werden mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt und sind zusammen mit den theoretischen Inhalten für eine strukturierte Gestaltung wöchentlicher Trainingseinheiten gedacht.

mit Thomas Klingenberger (f / p) 

Lauf ABC und Koordinationsübungen, die ein langfristig beschwerdefreies und gesundes Laufen garantieren. Laufen bedeutet nicht nur Ausdauertraining, sondern wir benötigen auch auf anderen Ebenen die entsprechende Vorbereitung. Laufspezifische Koordination dient allen LäuferInnen – insbesondere aber auch dem alternden Läufer – als Basis für jahrelanges, beschwerdefreies Laufen. 
 

mit Ottmar Heiler (f)

Das systematische Training von Schnelligkeit und Koordination bildet die Grundlage für Fitness und hohe Lebensqualität in allen Altersbereichen. Ein hohes Maß an diesen beiden Fähigkeiten kommt auch bei der erfolgreichen Absolvierung von Sportabzeichenübungen zum Tragen. Es soll gezeigt werden, welche Übungen im Training eingesetzt werden können und welche methodischen Prinzipien zur Anwendung kommen. Sportler im fortgeschrittenen Alter wollen doch ohne hohes Verletzungsrisiko diese beiden grundlegenden Fähigkeiten trainieren.

Durchgang 4 | SA, 16.15 – 17.30 UHR

mit Claudia Beck (e / f / p)

In der Ruhe liegt die Kraft. Stressreduktion durch Smart Vagus Training. Erfahren Sie in diesem Workshop am eigenen Körper, welch positiver, stressreduzierender Einfluss der Smart Vagus durch Stimulierung und Schulung der Faszien auf den menschlichen Organismus hat. Für die speziellen Achtsamkeit- und Wahrnehmungsübungen wird der eigene Körper, aber auch Kleingeräte benutzt.  
 

mit Bianca Kern (e / f)

Beweglichkeit und Koordination bedeutet Lebensqualität. Genau hierauf legen wir den Schwerpunkt in der smovey Einheit-Indoor. Durch unterschiedliche Übungs- und Gehvarianten werden Mobilisation, Koordination, Kraft und Beweglichkeit geschult (… teilweise auch unterstützend mit Stuhl möglich). Die Einheit wird durch einen Entspannungspart beendet. 

mit Sonja Hergert (f)

Der "Große" Bruder des beliebten Redondo®-Balls – der Redondoball® Plus – bietet durch seinen größeren Durchmesser eine große Vielfalt an neuen Möglichkeiten der Übungsgestaltung. Gerade für Ältere sind im Vergleich zum großen Sitzball verletzungsarme und damit auch angstfreie Übungen möglich. In diesem Workshop erwarten dich nach einem spielerischen Einstieg und einem fließenden Warm Up zu Musik ein Hauptteil der dein Gleichgewicht, deine Stabilität und deine Mobilität herausfordert, und dir neue Anregungen für gesundheitsorientierte "Best Agers"-Kurskonzepte bietet. Ein mobilisierender und entspannender Ausklang rundet das Stundenbild ab. 
 

mit Antje Krämer (f / p)

Faszien-News umgesetzt in Pilates Basics und Yogahaltungen, um das Gleichgewicht zu trainieren und myofaszial zu stabilisieren. Der Workshop bietet Inspiration für jede fitte Seniorengruppe, eingehend auf altersbedingte Erkrankungen des Bewegungsapparates.
 

mit Klaus Grimm (e)

Der internationale Folkloretanz ist eine wahre Fundgrube für tänzerische Bewegungen und Begegnungen. Im Vordergrund steht die Freude an Musik und Bewegung in der Gruppe. Die Tänze aus Europa, Nordamerika und Israel werden im Kreis, in Linien oder Quadrillen ausgeführt. Auf schnelle Drehungen und Sprünge wird verzichtet. Ein Tanzpartner ist nicht erforderlich.

mit Bernd Junghans (e)

Der Rollator ermöglicht vielen älteren Menschen als Gehhilfe, länger beweglich zu bleiben. Er erhöht die Mobilität ihrer Nutzer, mindert ihre Sturzgefahr. Ein Rollator erleichtert es, trotz körperlicher Einschränkungen, seinen Alltag selbstständig zu bewältigen und weiterhin soziale Kontakte zu pflegen. Tanzen baut Brücken zwischen Menschen: Musik und gemeinsame Bewegung verbindet über alle Alters- und kulturelle Unterschiede hinweg. Musik aktiviert und ist für Ältere auch ein wichtiger Erinnerungsträger. Neben dem therapeutischen Nutzen macht Tanzen Spaß. Das im Tanzen erlebte Gemeinschaftsgefühl bringt positive Energie und Lebensfreude in den Tagesablauf. Beim Tanzen mit dem Rollator haben auch bewegungseingeschränkte Senioren die Möglichkeit, aktiv Gemeinschaft zu erleben und sich darüber hinaus – beinahe nebenbei – geistig und körperlich fit zu halten. Es wird ein Einblick in die Tanzform „Tanzen mit Rollator“ gegeben. Die TeilnehmerInnen lernen den Rollator als Tanzhilfe kennen und können ihn anhand kleiner Choreografien als neues Sportgerät selbst ausprobieren. Vorstellungen von Zielgruppen und methodisch-organisatorische Hinweise fließen in die Stunde mit ein.  
 

mit Marion Berger (p)

Dem Zumba-Alter entwachsen, aber noch eine Menge für die Kondition tun wollen? Dann seid ihr hier richtig! Mit viel Spaß am Tanzen zu fetziger Pop- und lateinamerikanischer Musik könnt ihr euch beim "Line Dance als Fitness" auspowern. Kurze, leicht erlernbare Choreografien dienen hier als Cardio-Training und manchmal auch als Gehirnjogging. 
 
 

mit Jörg Linder (p)

Mit koordinativem Training im Schwimmen werden das allgemeine motorische Lernen und das gesamte Bewegungsvermögen gefördert und entwickelt. Sobald Bewegungen beherrscht werden, ist es nötig diese Bewegungen weiterzuentwickeln. Grundsätzlich sorgt ein gutes Niveau der koordinativen Fähigkeiten für eine erhöhte Vielseitigkeit, verbesserte Lernfähigkeit und bessere Flexibilität.
 

mit Andrea Flach-Meyerer (e / f)

Yoga kennt kein Alter. Achtsam die Übungen den eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten anpassen. Atemräume öffnen, Kraft und Beweglichkeit verbessern und so den gesundheitlichen Handicaps entgegenwirken. Mit Yoga alt werden ohne zu altern. 
 

mit Erich Essig (e / f / p)

Bambus Qi Gong nach SUEN Kwai-Ping, mit dem Taiji-Ball nach Gina Lim oder Bengel Qi Gong von Paul Wolkowinski. Qi Gong wie man es kaum kennt, wird im Workshop geboten. Insbesondere wird die Beweglichkeit und die Kraftausdauer geschult, was Auswirkungen auf die Sehnen hat. 

Uli Junginger (e / f)

Praktische Einführung für alle Interessierten, die Älteren ein niederschwelliges ganzheitliches Breitensportangebot mit hohem sozial-integrativen Charakter anbieten wollen:

– Geschichte des Sports, Regelkunde, sportartspezifische Fachbegriffe

– alters-/zielgruppenangepasste Aufwärm-/Dehnübungen

– Bewegungsablauf, Grundtechniken und Methodik  verschiedener Wurfarten

– Übungs-/Spiel-/Wettkampfformen für ältere (ungeübte) Personen  

– Bezüge zu mentalen Übungsformen 

mit Rainer Frommknecht (f / p)

Spielen ist für alle Alters- und Leistungsgruppen reizvoll. Die traditionsreichen „Turnspiele“ wie Indiaca, Ringtennis, Faust- und Prellball laden mit verschiedenen Geräten und einfacher Grundtechnik auch Anfänger und ("Spät"-)Einsteiger ein und eignen sich bestens zur Koordinationsschulung.
 

mit Christian Finkenzeller (f / p)

Je nach Alter, Vorerfahrungen oder Einschränkungen empfiehlt sich für ein präventives aerobes Training das Walking. Es lässt sich leicht erlernen und umsetzen. Aufgrund der fehlenden Flugphase im Vergleich zum Jogging ist es weniger belastend. Ein neuer Trend ist Slow-Jogging. Langsames Tempo mit hoher Frequenz. Es ist ein leichter, die Gelenke schonender und gesunder Laufstil. Slow-Jogging ist für alle Menschen geeignet, die Gehen können.
 


Abendprogramm: Am Samstagabend gibt es für alle, die übernachten, einen gemeinsamen Come-Together-Ausklang mit einem themenbezogenen Film und der Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion.


Kürzel-Erläuterung

Die Buchstaben bei den Workshop-Beschreibungen geben die Zielgruppe an.

  • e – Bewegungsangebote für Hochaltrige bzw. Personen mit Einschränkungen
  • f – Fitness und Gesundheitssportangebote für die "fitten Älteren"
  • p – Powerangebote für die besonders aktiven Älteren