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Bundesfreiwilligendienst in der BTB-Geschäftsstelle

Bufdi sucht Co-Bufdi (m/w)

[15.09.2017] Wir freuen uns, mit Annika Boos seit Anfang September eine tolle Unterstützung in der BTB-Geschäftsstelle zu haben!

Zusätzlich suchen wir kurzfristig einen zweiten jungen Menschen, der gerne einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit den Schwerpunkten TurnGala und Landesturnfest 2018 absolvieren möchte.

Ihr habt selbst Interesse oder kennt Jemanden?
Weitere Infos bei Michael Steiger
Telefon 0721 1815-19
E-Mail michael.steiger@badischer-turner-bund.de

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Vorschau Landesturntag 2017

Landesturntag am 23. September in Rastatt:
Bis zu 358 Delegierte stellen die Weichen für die kommenden drei Jahre

Das aktuelle BTB-Präsidium kurz nach seiner Wahl beim
Landesturntag 2014 in Donaueschingen – für die nächste
turnusmäßige Tagung des am 23. September in Rastatt sind
einige Neubesetzungen in den Gremien sowie
Satzungsänderungen angekündigt. (Bild: BTB)

[30.08.2017] In Rastatt findet am Samstag, 23. September 2017 turnusmäßig der Landesturntag, die Sitzung des obersten Organs des Badischen Turner-Bundes statt. Bis zu 358 Delegierte, darunter 185 Vereins- und 65 Turngaudelegierte sowie die 88 Mitglieder des Hauptausschusses und 20 Delegierte der Badischen Turnerjugend werden bei der Mitgliederversammlung über die grundsätzlichen Angelegenheiten des Verbands beraten und entscheiden.

Einen musikalischen Auftakt zum Landesturntag macht das Bläser-Ensemble der Musikschule Rastatt, gefolgt von der Begrüßung sowie dem Bericht des BTB-Präsidenten Gerhard Mengesdorf. Daran anschließend folgen die Grußworte der Ehrengäste. Nach längerer Zeit werden bei einem Landesturntag wieder drei Arbeitskreise (AK) eingerichtet, die aktuelle Verbandsthemen aufgreifen und behandeln. Der AK 1 befasst sich mit der Vereinsentwicklung, der AK 2 stellt die Offensive Kinderturnen in den Mittelpunkt und der AK 3 wird mit „Turnfest heute“ die Chancen für die Vereine aufzeigen.

Nach dem Mittagessen beginnt der parlamentarische Teil des Landesturntags. Auf der Tagesordnung stehen neben dem Kassenbericht einige Änderungen in der BTB-Satzung, ein Antrag auf Anpassung des Verbandsbeitrags in Südbaden, der zuletzt 1996 verändert wurde, sowie die Neuwahl der Mitglieder des Präsidiums
und der Bereichsvorstände, Ehrungen und Verabschiedungen.

Selbstverständlich sind auch interessierte Besucher – allerdings ohne Stimmrecht – zum Landesturntag in Rastatt herzlich eingeladen. Zur besseren Planung bitten wir um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an zentrale@badischer-turner-bund.de oder per Telefon unter 0721 18150.

H. Paul

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Dr.-Rolf-Kiefer-Preis 2017

TV Gengenbach erhält Dr.-Rolf-Kiefer-Preis für beispielhaftes Engagement

Gengenbachs Bürgermeister Thorsten Erny, 2. TVG-Vorsitzender Michael Lohrmann,
1. TVG-Vorsitzender Rainer Klipfel, OTG-VorsitzenderThomas Stampfer und
BTB-Präsident Gerhard Mengesdorf (von links), Foto: M. Lehmann

[11.08.2017] Der Badische Turner-Bund zeichnete den TV Gengenbach am 21. Juli mit dem Dr.-Rolf-Kiefer-Preis aus. BTB-Präsident Gerhard Mengesdorf war deshalb zum "TurnMix" nach Gengenbach gekommen, um die höchste Auszeichnung des Verbandes für innovative Vereine mit vorbildlichen Leistungen im Bereich der Vereinsentwicklung und beispielhaftem Engagement zu überreichen.

Er hob dabei die kreative TVG-Initiative zur Dachmarke „GYMWELT – Gymnastik und Fitness im Verein“ hervor, die nun landesweiten Modellcharakter besitzt. Auch auf die Bewegungsstunden in den Schulen und vier Kindergärten, die der Verein zusätzlich wöchentlich leistet, ging der Präsident in seiner Laudatio ein. Dies freute auch Bürgermeister Thorsten Erny, der neben Thomas Stampfer, dem Vorsitzenden des Ortenauer Turngaus, zu den ersten Gratulanten gehörte.

Weitere Kriterien zur Verleihung waren zeitgemäße Führungsstrukturen, ein umfassendes Sportangebot, Erfolge im turnerischen Spitzensport, eine zeitgemäße Jugendarbeit sowie die Bereitschaft zur Ausrichtung überregionaler Veranstaltungen. Mengesdorf lobte den Weitblick, mit dem der Verein agiert und sich dabei zukunftsfähig aufstellt. Ab September beginnt der siebte Jahrgang einen Bundesfreiwilligendienst im TVG. Bereits im vergangenen Jahr wurde die erste Stelle für ein duales Sportökonomie-Studium geschaffen. Auch bei der Pflege von Kultur und Gemeinschaftssinn könne der Verein punkten, so Mengesdorf. Der 1. Vorsitzende Rainer Klipfel, der gemeinsam mit seinem Stellvertreter Michael Lohrmann den gläsernen Preis und die Ehrenurkunde entgegennahm, verwies auf den Turnerball (seit 1900) und das Deutsche Turnfest in Berlin, wo 50 Vereinsmitglieder im Juni eine gemeinsame Woche verbrachten. Der Dr.-Rolf-Kiefer-Preis, benannt nach einem ehemaligen BTB-Präsidenten, ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert und kann nur einmalig an Mitgliedsvereine verliehen werden. Der TV 1899 Gengenbach ist erst der neunte badische Verein, der diese seltene Ehrung nun erhalten hat.  

TVG

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Nachruf

Danke Martin

[27.07.2017] Martin Staudter hat Spuren hinterlassen – in meinem Leben und dem meiner Familie, aber vor allem im Internationalen Zeltlager der Badischen Turnerjugend. Insgesamt sieben Mal lenkte er als Lagerleiter die Geschicke der legendären Freizeit in Breisach. Am Sonntag, 23. Juli, verstarb der gebürtige Mannheimer im Alter von 53 Jahren bei einem tragischen Unfall in seinen geliebten Bergen.

„Maddin“ war ein Breisacher durch und durch. Einer, der mit Begeisterung seine Zelte an der Möhlin aufschlug. Und selbst in den Jahren, in denen er mal nicht in Amt und Würden war, zog es ihn ins Südbadische. Mitunter mit seinem weinroten VW-Bully. Breisach war ihm immer – auch als er in Hamburg wohnte – ein Stück Heimat, Kiddis und Betreuer eine zweite Familie.

Schon als Teilnehmer war das so. Ich erinnere mich nur zu gut an meine erste Begegnung mit ihm. Das war 1977. „Maddin“, immer den Schalk im Nacken, machte sich einen Heidenspaß daraus, mich – den neunjährigen Betreuersohn – mit einer Wäschekordel an einer Zeltstange festzubinden.

Ja, so war der Seckemer Bu – stets für einen Spaß zu haben. Auch Jahre später, als wir uns als Betreuer gemeinsam um den Monnemer Nachwuchs kümmerten, war das nicht anders. Mit ihm konnten Dagmar, Mike und ich herzhaft lachen. „Maddin“ war aber auch ein Schaffer – einer, auf den wir uns bedingungslos verlassen konnten.

Qualitäten, die natürlich auch an höherer Stelle Eindruck hinterließen und nicht unentdeckt blieben. Als Lagerleiter hatte er seine Berufung gefunden. Er verstand es wie kaum ein anderer, die Truppe zu motivieren. Und wenn es sein musste, war er um ein deutliches Wort nie verlegen. Nein, um den heißen Brei herumzureden, das war die Sache des studierten Maschinenbauers nicht. So manche Betreuerbesprechung glich Anfang der 2000er-Jahre einer Unterrichtsstunde. Damals schon ein Zeichen für seinen Beruf als Berufsschullehrer.

So wie sich „Maddin“ zuletzt in Memmingen seiner Schüler annahm, tat er dies mit dem Betreuerteam in Breisach. Mit Leidenschaft. Seine Hängematte im Lichthof aber, die hatte Kultstatus. Aber hängen ließ er sich deswegen nie. Im Gegenteil: „Maddin“ ging mit gutem Beispiel voran, war Vorbild für ganze Betreuergenerationen. Eben einer, der nicht nur wegen seines handwerklichen Geschicks zupacken konnte.

Mit Martin Staudter verliert die BTJ einen wahren Freund. Wir sind unendlich traurig, teilen mit seiner Familie – den drei Kindern und seiner Frau – den Schmerz und nehmen in Dankbarkeit Abschied von einem „großen Breisacher“. Danke „Maddin“.

L. Engert

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Dienstjubiläum Christine Hornung

Ein Vierteljahrhundert beim Badischen Turner-Bund

BTB-Geschäftsführer Henning Paul gratuliert und dankt
Christine Hornung zum 25-jährigen Dienstjubiläum

[03.07.2017] Christine Hornung, geb. Gollerthan, Referentin für Wettkampfsport, feierte ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in der Geschäftsstelle des Badischen Turner-Bundes.

Am 1. Juli 1992 begann die studierte Chemikerin zunächst als "Sachbearbeiterin für Organisationsarbeiten im Lehrwesen, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport", füllte über die Jahre unterschiedlichste Positionen aus (u.a. die Leitung des BTB-Bildungswerks) und ist inzwischen seit über zehn Jahren als Referentin für den großen Verbandsbereich Wettkampfsport zuständig.

Vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz und alles Gute!

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50 Jahre vereinigter Badischer Turner-Bund (09.04.2017 | Offenburg)

50 Jahre vereinigter Badischer Turner-Bund:

Gehaltvolle Feierstunde in historischer Reithalle

 
 

[10.04.2017] Mit einer gehaltvollen Feierstunde in der historischen Offenburger Reithalle erinnerte der Badische Turner-Bund (BTB) auf den Tag genau 50 Jahre nach dem Zusammenschluss der nach dem zweiten Weltkrieg getrennten nord- und südbadischen Turner-Bünde an seine jüngste Vergangenheit. Der Vereinigungsturntag fand am 9. April 1967 in der Offenburger Oberrheinhalle statt.

BTB-Präsident Gerhard Mengesdorf streifte zu Beginn die über 200-jährige wechselvolle Turngeschichte in Baden. „Bereits 1816 haben Studenten in Heidelberg erstmals die Ideen von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn umgesetzt“, so Badens oberster Turnerchef. Mengesdorf nannte „Offenburg eine hervorragende Plattform an den Gelenkstellen des Turnens in Baden“ und erinnerte an die bisher hier durchgeführten sechs Landesturnfeste.

Volker Schebesta (MdL), Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, lobte die Tradition und den Gemeinschaftssinn der Turnerinnen und Turner. Er verglich die nach dem Krieg restriktive Haltung der französischen Besatzungsmacht in Südbaden mit dem heutigen vereinten Europa. Für den Offenburger Bürgermeister Hans Kopp ist das kleinste Oberzentrum zugleich Sport-, Medien- und Freiheitsstadt. Von einer 50-jährigen Erfolgsgeschichte sprach Gundolf Fleischer, Vizepräsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg und südbadischer Sportchef. Er erkannte gleich mehrere Alleinstellungsmerkmale, die den Badischen Turner-Bund auszeichnen. „Gegen den allgemeinen Trend haben die Turner auch weiterhin einen Mitgliederzuwachs und in den Vereinen sind deutlich mehr Frauen als Männer aktiv.“ Die Glückwünsche des Deutschen Turner-Bundes (DTB) überbrachte deren Vizepräsident Alfred Metzger. Er lobte die Loyalität des badischen Verbandes und gab zu verstehen, dass der DTB dem BTB viel zu verdanken habe.

Im Mittelpunkt des zweistündigen Festaktes stand ein von BTB-Vizepräsident Jörg Wontorra moderiertes Gespräch mit Zeitzeugen der Vereinigung. Die Ehrenmitglieder Dr. Ursula Füsslin, Traudel Bothor und Siegfried Michel sowie der langjährige BTB-Landesgeschäftsführer Gernot Horn gaben Einblicke in die Zeit vor und nach dem Zusammenschluss. Deutlich wurde, dass der Wille zur Vereinigung aus dem Kreis der Turnerinnen und Turner in den Vereinen selbst erfolgte. Geistiger Motor der Fusion war der damalige südbadische Landesvorsitzender Dr. Rolf Kiefer, der am 24. April 1966 in Mosbach auch zum nordbadischen Turnerchef gewählt wurde und ein Jahr später als erster gesamtbadischer Landesvorsitzender Turngeschichte schrieb.

Würdig umrahmt wurde die Feierstunde durch die Spielgemeinschaft der Fanfarenzüge aus Bohlsbach und Griesheim, der Tai-Chi-Gruppe des TV Lahr, der Schauspielerin und Regisseurin Ursula Bengel, die Ringelnatz-Gedichte vortrug, sowie dem Akrobatik-Duo „TaRa“ vom TV Gengenbach.

Kurt Klumpp

Bildergalerie (Fotos: K. Klumpp und P. Lemlein)







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Abschied Claudia Schunk

3.896 angestellte Tage – 93.505 Stunden beim BTB – 89 Medaillen bei DM und DJM – 35 Deutsche Meistertitel – 1 Teilnahme an den Olympischen Spielen:

Danke Claudia!

[04.04.2017] Bevor Claudia Schunk zum 1. April 2017 ihre neue Stelle als Bundesnachwuchstrainerin bei ihrem neuen Arbeitgeber, dem Deutschen Turner-Bund, antrat, war sie ca. 3.896 Tage beim Badischen Turner-Bund beschäftigt, d.h. rund 93.505 Stunden Leidenschaft und Engagement für den BTB und die TG Mannheim – zunächst als Landestrainerin (Nachfolge von Dr. Bozo Korg), später als Stützpunkttrainer des LZ Mannheim. In ihrer Zeit wurde Mannheim zum Turnmittelpunkt in Deutschland. Sie gehört sicher zu den erfolgreichsten Trainern, die wir hier in Deutschland hatten und haben.

Als Claudia am 1. August 2006 ihren Dienst beim BTB antrat, konnte keiner wissen, dass dies eine tolle Erfolgsgeschichte werden sollte. Ich habe in der Vorbereitung auf die kleine Rede bei ihrer Verabschiedung am 24. März im LZ Mannheim einige Protokolle lesen dürfen und man konnte schon ein bisschen schmunzeln, wie die Erfolge von Jahr zu Jahr zunahmen und sieht nun im Nachgang, wie aus einer kleinen Pflanze ein Bundesstützpunkt wurde.

Landesstützpunkt war man eigentlich (gefühlt) schon immer, was auch ständig mit Leistungen bestätigt wurde und letztlich zu einem Bundesnachwuchsstützpunkt Mannheim heranwuchs. Im neuen Olympiazyklus sogar Bundesstützpunkt. 89 Medaillen bei DJM und DM und 35 DM-Titel waren die Ausbeute.

Mit Elisabeth Seitz schaffte es Claudia die beste deutsche Turnerin hervorzubringen. Elisabeth begann ihr Turnkarriere in Mannheim und erreichte mit und durch Claudia im Jahr 2011 bei der Heim-EM eine völlig überraschende Silbermedaille im Mehrkampf. Wer dachte, das wäre der Höhepunkt, durfte im Jahr darauf einen weiteren Höhepunkt in der Karriere der beiden Damen miterleben: die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2012 in London. Der 10. Platz im Mehrkampffinale und der 6. Platz im Stufenbarrenfinale waren der verdiente Lohn für harte Arbeit und unzählige Stunden in der Halle. Im selben Jahr gewannen die beiden auch noch den Gesamtweltcup.

Wer der Trainer von Liverpool, Bayern München oder anderen Mannschaften ist, weiß jeder, wer jedoch hinter der Arbeit eines Einzelathleten steht, wird meistens nicht gesehen. Hier wird im Verborgenen gearbeitet und mit viel Glück kennt die regionale Presse die „Macher“. Meistens ist der Trainer doch nur in den Fachkreisen bekannt. Es sind die Athleten und Athletinnen, die im Mittelpunkt stehen – was auch absolut gerechtfertigt ist, aber ohne „den kleinen Helfer“ im Hintergrund, der im richtigen Moment genau das Richtige macht, würde es nicht funktionieren.

Unsere Trainer in Baden arbeiten in vielen Bereichen mehr, als sich viele vorstellen können. Wir brauchen aber genau das Engagement dieser jungen Menschen, um unsere Sportart weiter nach vorne zu bringen. Wir sind in Baden ein wichtiger Eckpfeiler für das deutsche Turnen. Und hier wird deutlich, welchen Wert Claudia nicht nur für Mannheim hat und hatte. Bei den DJM im Jahr 2012 errungen die Stützpunkte Mannheim und Karlsruhe gemeinsam 21 Medaillen, was ein Drittel aller möglichen Medaillen ausmachte!

Hier möchte ich mich, auch als Vorstand der Kunstturn Region Karlsruhe, recht herzlich für die freundschaftliche und sportliche Zusammenarbeit zwischen Claudia und Tatjana bedanken, die es gemeinsam geschafft haben, Baden zu dem zu machen, was es heute ist.

Claudia wird uns nun als künftige Bundesnachwuchstrainerin des DTB verlassen. So sehr es uns als Verband schwerfällt, eine so erfolgreiche Trainerin gehen zu lassen, so sehr unterstützen wir diesen Schritt, denn für sie persönlich ist das der richtige und auch logische Schritt.

Einen besonderen Dank geht auch an die Menschen von Seiten des BTB, ohne dies alles nicht möglich gewesen wäre: Doris Blomenkamp (ehem. Landesfachwartin und Vizepräsidentin Olympischer Spitzensport), Maria Ruf (Landesfachwartin), Robert Schwebel (Referent für Leistungssport), Reinhard Stark (ehem. BTB-Geschäftsführer), Henning Paul (BTB-Geschäftsführer).

Liebe Claudia, der Badische Turner-Bund, im Namen des Präsidenten und des Präsidiums, bedankt sich für die wunderbaren 93.505 Stunden, für Deinen unermüdlichen Einsatz beim Reisen um die Welt, um unsere Athleten zu betreuen, für die zu wenig genommen Urlaubstage (denn irgendwie war gefühlt immer Training), die vielen Überstunden (denn irgendwie war gefühlt immer Training). Wir wünschen Dir für deine Zukunft alles Gute und möchten heute einfach nur Danke sagen!

Alex Bachmayer,
BTB-Vizepräsident Olympischer Spitzensport

Bilder von der Verabschiedung in Mannheim (Quelle: TG Mannheim)



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Hermann Heiß verstorben

Ehrenmitglied Hermann Heiß verstorben

[23.03.2017] Mit großer Trauer mussten wir erfahren, dass das BTB-Ehrenmitglied Hermann Heiß am 22. März 2017 im Alter von 88 Jahren verstorben ist.

Hermann Heiß wurde im April 1975 als Landesturnrat mit dem Referat Struktur- und Organisationsfragen in den Vorstand des BTB gewählt und war anschließend viele Jahre stellvertretender Vorsitzender und später Vizepräsident des Verbandes, ehe er sich beim Landesturntag 1999 altersbedingt nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Er wurde damals auf Antrag des BTB-Präsidiums zum Ehrenmitglied ernannt. Vom Deutschen Turner-Bund wurde er aufgrund seiner großen Verdienste um das Turnen in Baden mit der Walter-Kolb-Plakette ausgezeichnet.

Der gesamte BTB wird Hermann Heiß stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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Nachruf

Gerfried Dörr – Nachruf

Gerfried Dörr (rechts) mit BTB-Präsident Gerhard Mengesdorf bei der
Verabschiedung aus dem BTB-Präsidium im April 2015

[17.02.2017] Turnbruder und Ehrenmitglied Gerfried Dörr, ein Urgestein des Turnens in Baden, geht für immer von uns. Vor 55 Jahren betrat er als Pressewart der Badischen Turnerjugend Nord die Bühne des Verbandes. In zahlreichen Ämtern, davon 35 Jahre im Landesvorstand und im Präsidium, prägte er unseren Verband – zunächst in der Jugendarbeit, später im Wettkampf- und Leistungssport. Das passte zu seinem Charakter, denn Gerfried war stets ein unermüdlicher Kämpfer. Nicht nur in der Turnhalle, sondern auch im Bemühen um den Erhalt seiner Gesundheit.

Er gehörte zu den Vätern des Breisachlagers. Ich vergesse nicht den Moment, als ich ihm beim Hauptausschuss 2015 zum Abschied aus dem Präsidium eine Bildcollage über die Geschichte und die Erlebnisse des Breisachlagers überreichen durfte und er kommentierte: Das ist ein tolles Geschenk, das passt zu mir. Da freue ich mich richtig.

Gerfried war ein Mann der Basis. Bis zuletzt, so lange und in dem Maße seine Gesundheit es ihm ermöglichte, stand er in der Halle, leitete seine Gruppen und organisierte für sie Freizeiten. Bei Turnfesten zog er bis zum Schluss die Luftmatratze in der Schule dem bequemen Hotelzimmer vor. Er lebte das Turnfest mit seinem Verein.

Das Leben der Vereinsgemeinschaft war ihm zentrales Anliegen. Daraus entnahm er den Sinn und die innovative Kraft für sein Tun. Sportlich zum Ausdruck kommt dieser Gemeinschaftsgedanke insbesondere bei den TGM/TGW-Wettbewerben, für die er sich von Anfang an in hohem Maße engagierte. Er sah sich stets auch als ein konstruktiver Querdenker, der seine fortschrittlichen Gedanken im Verein, im Verband und auch im Deutschen Turner-Bund durchzusetzen verstand. So brachte man ihm großes Vertrauen und respektvolle Bewunderung entgegen.

Gerfried vertrat ein traditionsbewusstes, typisch badisches Turnverständnis. Er führte seine Ehrenämter mit Fleiß und Hingabe und glänzte durch geschickte Strategiefähigkeit und umfangreichen Sachverstand.

Gerfried Dörr hat sich für das Turnen in Baden unendliche Verdienste erworben.

Wir teilen den Schmerz seiner Familie und nehmen in tiefer Trauer Abschied von einer großartigen Persönlichkeit unseres Verbandes.

Gerfried, ganz herzlichen Dank. Ruhe in Frieden.

G. Mengesdorf

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Vertragsunterzeichnung Landesturnfest 2018

Landesturnfest 2018 findet in Weinheim statt

Die Verträge zur Durchführung der größten Breitensportveranstaltung Baden-Württembergs in der Zweiburgenstadt sind unterzeichnet.

[05.12.2016] Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Gerhard Mengesdorf, Präsident des Badischen Turner-Bundes, haben am 4. Dezember die gemeinsame Durchführung des Landesturnfestes 2018 mit ihrer Vertragsunterzeichnung besiegelt. Badischer Turner-Bund und Schwäbischer Turnerbund erwarten zu der im Zweijahres-Rhythmus stattfindenden Großveranstaltung gut 12.000 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer und viele Tausend Besucher.

Das Landesturnfest ist die größte Breitensportveranstaltung in Baden-Württemberg und wird vom 30. Mai bis 3. Juni 2018 die gesamte Stadt prägen. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenwettkämpfen sowie Spielturnieren für alle Leistungsklassen lädt das Landesturnfest 2018 mit unzähligen Mitmachangeboten und einem großen Rahmenprogramm aus Show, Bühnenprogramm und Partys die Weinheimer Bevölkerung ausdrücklich zum Mitfeiern ein. Auch die vielen Weinheimer Turn- und Sportvereine werden das Landesturnfest aktiv mitgestalten und den Großteil der Betreuungsaufgaben in den Schulunterkünften und Wettkampfstätten stemmen.

Nach der Vertragsunterzeichnung geht es für das Organisationskomitee nun in die Detailplanungen. Die Ausschreibung mit allen Informationen zur Teilnahme am Landesturnfest in Weinheim wird im Mai 2017 erscheinen.

PM BTB

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Neue Mitarbeiter im Jugendreferat

Frischer Wind fürs Jugendreferat

Das neue TuJu-Team der BTB-Geschäftsstelle:
Fabienne Kohnle, Mirjam Maier und Sarah Schneider

[27.09.2016] Seit September ist Sarah Schneider als Elternzeitvertretung von Claudia Hellriegel im Jugendreferat der Geschäftsstelle des Badischen Turner-Bundes in Karlsruhe im Einsatz. Für knapp anderthalb Jahre wird sie die Unterstützung von Fabienne Kohnle sein.

Während Fabienne schon einige Jahre für die Badische Turnerjugend tätig ist und künftig mehr Verantwortung übernehmen wird, betritt ihre neue Kollegin ein bisher unbekanntes Gebiet. Durch ihre Erfahrungen als Gerätturnerin und ihre Mithilfe im Verein sind ihr die Verbandsstrukturen aber bereits vertraut. Somit steuert sie wichtige Erfahrungen bei, die ihr beim Einfinden in die BTJ-Arbeit helfen.

In der Aufgabenverteilung ist Sarah in erster Linie für das Kinder- und Jugendturnen verantwortlich und kümmert sich ebenfalls um die Gruppenarbeit und die überfachlichen Aufgaben, während Fabienne nun für die Gremienbetreuung, die Öffentlichkeitsarbeit und den Wettkampfsport zuständig ist. Zudem wird das Jugendreferat für das kommende Landeskinderturnfest-Jahr tatkräftig von Mirjam Maier unterstützt, die ebenfalls im September ihren Bundesfreiwilligendienst begonnen hat.

Zu erreichen ist das Jugendreferat wie bisher per E-Mail an btj@badischer-turner-bund.de oder telefonisch unter den Durchwahlen 0721 1815-16 (Fabienne Kohnle) bzw. -25 (Sarah Schneider).

S. Schneider und M. Maier

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Elvira Menzer-Haasis ist neue LSV-Präsidentin

Landessportverband Baden-Württemberg: Menzer-Haasis ist neue Präsidentin

Der alte Präsident gratuliert der neuen Präsidentin
(Bildquelle: Landessportverband Baden-Württemberg)

[25.07.2016] Die Mitgliederversammlung des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSV) hat am 23. Juli in Ludwigsburg Elvira Menzer-Haasis zur neuen Präsidentin gewählt. Menzer-Haasis setzte sich mit 507 zu 325 Stimmen gegen ihren Konkurrenten Thomas Halder durch. Sie löst Dieter Schmidt-Volkmar ab, der das höchste Amt im organisierten Sport in Baden-Württemberg seit 2007 innehatte.

"Ich freue mich, dass die Delegierten mir das Vertrauen geschenkt haben. Mir ist bewusst, wie umfangreich die Aufgaben sind und was für eine Herausforderung es ist, das Ruder der größten Personenvereinigung im Land zu übernehmen", freute sich Elvira Menzer-Haasis nach der Wahl über das Ergebnis. "Ich bin tief verankert in den Fragen des Leistungssports und seiner sportpolitischen Grundsätze und möchte hier meine Akzente setzen. Die Sicherung der Zukunft der Sportvereine wird auch ein Schwerpunkt meiner Arbeit sein." Elvira-Menzer Haasis war gemeinsam vom Badischen und Schwäbischen Turnerbund als Kandidatin vorgeschlagen worden.

Die 56-Jährige aus Albstadt ist seit 1998 Vizepräsidentin im Württembergischen Landessportbund für den Bereich Sportentwicklung und war zudem 14 Jahre lang Vizepräsidentin des Schwäbischen Turnerbundes (1996 – 2010). Seit 2015 ist sie Mitglied in den Ad-hoc-Kommissionen "Inklusion" und "Sport und Flüchtlinge" des LSV. Von 2005 bis 2012 leitete sie das Landesbüro Ehrenamt im Kultus- bzw. Sozialministerium.

Ausführliche Meldung auf der LSV-Homepage

PM LSV / Red.

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Präsidentschaftswahl LSV Baden-Württemberg

LSV-Kandidatur: Turnerbünde unterstützen Menzer-Haasis

[07.07.2016] Die Findungskommission des Landessportverbands Baden-Württemberg hat kürzlich getagt und in Elvira Menzer-Haasis die Kandidatin der baden-württembergischen Turnerbünde als Bewerberin für das Amt der Präsidentin vorgeschlagen. Elvira Menzer-Haasis ist eine profunde Kennerin des Sports und Netzwerkerin in die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Am 23. Juli 2016 wird sie sich der Mitgliederversammlung vorstellen und für das Amt bewerben. Bei dieser Wahl tritt sie gegen Thomas Halder an. Die Bewerbung des 62-jährigen Juristen wird vom Württembergischen Fußballverband unterstützt.

Elvira Menzer-Haasis, deren berufliche Laufbahn sie vom Gymnasium über das Staatliche Schulamt in Balingen in Kultus- und Sozialministerium führte, ist seit langem tief im Sport verankert. Sie spielte selbst aktiv Volleyball und war später als Nachwuchstrainerin aktiv in das Sportgeschehen eingebunden. Sowohl im Beruf als auch in ihrem umfassenden Engagement im Ehrenamt war und ist Menzer-Haasis stets nah am Menschen, so als Gründungsmitglied und zweite Vorsitzende des Fördervereins Städtepartnerschaft Burladingen und dem französischen Le Plessies-Trevise. Schon früh wurde diese Partnerschaft auch für den sportlichen Austausch entdeckt, eine Chance, Jugendliche aus beiden Länder einander näher zu bringen.

Als Präsidentin des Turngaus Zollern-Schalksburg hatte Elvira Menzer-Haasis ebenfalls direkten Kontakt zu den sporttreibenden Vereinen und ihren Sorgen. Diese intensive Form der direkten Kommunikation setzte sich dann auch in den Ämtern beim Schwäbischen Turnerbund (STB) und beim Württembergischen Landessportbund fort. "Ich muss nah am Menschen, nah an den Vereinen und meinen Gesprächspartnern sein, nur so kann ich frühzeitig auf Entwicklungen reagieren und gegensteuern." Dass sie nicht nur auf positive Entwicklungen reagieren, sondern auch Konfliktsituationen entschärfen und Kompromissformeln entwickeln kann, zeigte Menzer-Haasis in ihrem Einsatz als Referentin im Referat 62 des Kultusministeriums. Hier waren Konfliktsituationen im Bereich des Sports und des Naturschutzes, zum Beispiel beim Klettern und Boot fahren an der Oberen Donau zu lösen, die sowohl eine Moderation als auch einen Ausgleich für beide Parteien erforderten.

Auch in der Entwicklung des Sports im Land hat Elvira Menzer-Haasis Wegmarken gesetzt. So als Vizepräsidentin Bildung und Kultur bei der Entwicklung der Regiozentren des STB für Bildung und Sport. Als Vorsitzende des Bildungswerks des STB hat sie ebenfalls maßgeblich Entwicklungen auf den Weg gebracht. Dass Kooperation und Arbeiten im Team für sie selbstverständlich ist, zeigte sie im erfolgreichen STB-Kooperationsprojekt "Turnen in der Schule".

"Die Sicherung der Zukunft der Sportvereine ist eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung für uns", so die Vizepräsidentin für Sportentwicklung im Württembergischen Landessportbund, wo sie die Leitung bei der Entwicklung der Vereinsstudie "Sportvereine – Auslaufmodell oder Hoffnungsträger?" innehatte, die in Kooperation mit der Universität Tübingen umgesetzt wurde. Auch bei den Regionalforen zur Entwicklung der Vereine und Verbände im Württembergischen Landessportbund (WLSB) hatte Elvira Menzer-Haasis Wort Gewicht, ebenso in ihrer Eigenschaft als Beiratsvorsitzende der Landessportschule Albstadt und als Mitglied im Wissenschaftsforum des WLSB. Seit 2015 übt sie ein weiteres wichtiges Amt als Mitglied der LSV-Ad-hoc Kommissionen Inklusion und Flüchtlinge aus. "Ich bin tief verankert in den Fragen des Leistungssports und seiner sportpolitischen Grundsätze. Ebenso habe ich in meiner beruflichen Laufbahn und im engagierten Ehrenamt vielfach erfolgreich bewiesen, dass ich zur Gremienarbeit in der Lage bin, aber auch Menschen in Sach- und Fachfragen führen kann", zeigt sich die Bewerberin um das Präsidentenamt und somit erste Repräsentantin des Landessportverbandes für den 23. Juli gerüstet.

STB

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Landeswandertag 2016

Landeswandertag am 8. Mai – der Natursporttag für die ganze Familie

[27.04.2016] Am 8. Mai laden der Badische Turner-Bund und der Jubiläumsverein TB Bad Rotenfels zum badischen Landeswandertag 2016 ein. Der Landeswandertag ist ein großer Natursporttag für die ganze Familie. Mit attraktiven Wanderstrecken, Geocaching, Slackline, Kurparkquiz und vielem mehr ist für Groß und Klein etwas geboten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Familienwanderung, eine Genusswanderung sowie eine Berg- und Tal-Wanderung stehen zur Wahl und starten von der Festhalle Bad Rotenfels aus zwischen 9.00 und 10.30 Uhr mehrfach in geführten Gruppen. Die Routen führen sowohl durch den historischen Ortskern als auch in die idyllische Natur des Nordschwarzwaldes mit tollem Ausblick auf die Rheinebene und das Murgtal. Rund um die Festhalle erwartet die zurückkehrenden Wanderfreunde ein buntes Rahmenprogramm. Slacklines sind gespannt, das pedalo-Spielmobil ist vor Ort und eine Hüpfburg lädt die Jüngsten zum Toben ein. Ein Natursport-Trend, an dem die ganze Familie ihren Spaß hat, ist die ebenfalls angebotene Geocaching-Tour mit GPS-Geräten. Zum geselligen Ausklang des Landeswandertages kümmert sich der TB Bad Rotenfels an und in der Festhalle um das leibliche Wohl, musikalisch begleitet vom vereinseigenen Spielmannszug.

Die Familienwanderung (Route 1) mit ca. 5 Kilometern Länge ist leicht zu bewältigen und für Kinderwagen geeignet. Unterwegs geben die Wanderführer Informationen zu markanten Gebäuden, für den Nachwuchs stehen ein Spielplatz als Etappenziel und ein Kurparkquiz auf dem Programm. „Wohlfühlen statt Strecke machen“ ist das Leitmotiv der Route 2 mit ca. 10 Kilometern Länge. Die Genusswanderung in mittlerer Schwierigkeit macht zunächst einen Abstecher in den alten Ortskern Bad Rotenfels und führt weiter über den Drei-Täler-Weg zum Ortsteil Winkel mit sagenhafter Aussicht auf die Rheinebene. Die „Berg- und Tal-Wanderung“ (Route 3) richtet sich an Wanderfreunde, die es noch sportlicher angehen wollen. Dabei ist die 13-Kilometer-Runde aber noch im mittleren Schwierigkeitsniveau anzusiedeln und mit einer gewissen Grundfitness gut zu meistern. Auf befestigten Wegen geht es erst bergab über den „Hemstich“ auf den Drei-Täler-Weg und dann in einer Schleife hinauf zur Sofienhütte mit tollem Aussichtspunkt. Auf den Routen 2 und 3 besteht die Möglichkeit zur Rast und Stärkung auf dem Winklerhof.

Weitere Infos unter www.badischer-turner-bund.de/veranstaltungen > Landeswandertag

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Deutscher Turntag 2015 (21.11.2015 | Berlin)

Deutscher Turntag 2015 in Berlin: Baden – ein starker Partner des DTB

26 Delegierte vertraten den BTB beim Deutschen Turntag 2015 in Berlin

[25.11.2015] Der Badische Turner-Bund ist künftig gleich mit zwei seiner Führungskräfte im Präsidium des Deutschen Turner-Bundes vertreten. Neben Alfred Metzger, der für die Finanzen des mit über fünf Millionen Mitgliedern zweitgrößten Sportfachverbandes zuständig ist, wurde beim Verbandsrat in Berlin auch Gerhard Mengesdorf als Vertreter der Landesturnverbände in das DTB-Präsidium gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Frank Ebel an. Der Präsident des Berliner Turn- und Freizeitsport-Bundes ist Anfang September im Alter von erst 58 Jahren verstorben.

Gerhard Mengesdorf aus St. Georgen und Alfred Metzger aus Waghäusel-Wiesental hatten den Deutschen Turntag am 21. November 2015 im Berliner Maritim-Hotel stark geprägt. Dabei hatte Badens oberster Vorturner aus dem Schwarzwald als Sprecher der Arbeitsgruppe "Aufgabenwahrnehmung" die einschneidenden Ergebnisse vorgestellt und hinsichtlich der Zusammenarbeit auf der Verbandsebene eine "Umsetzungskultur" gefordert. "Wir brauchen einen neuen Weg der Zusammenarbeit, der ökonomisch und verpflichtend ist und die Belange der Landesverbände und des DTB berücksichtigt", sagte Gerhard Mengesdorf. Der BTB-Präsident rechnete auch vor, dass der Deutsche Turner-Bund zur Erfüllung seiner Kernaufgaben einen zusätzlichen Finanzbedarf von 490.000 Euro pro Jahr habe.

Dementsprechend beantragte Alfred Metzger, der für sein Engagement bei der Konsolidierung der DTB-Finanzen mit reichlich Beifall belohnt wurde, eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. "Wer den DTB als starken Verband erhalten will, der kommt an dieser Beitragserhöhung nicht vorbei", so Metzger. Die geheime Abstimmung über die Beitragserhöhung brachte bei sieben Enthaltungen 224 Ja- und 123 Nein-Stimmen. Der Antrag des DTB-Präsidiums erhielt somit eine klare Mehrheit.

Eine einschneidende Personalie war beim Deutschen Turntag die Ankündigung von DTB-Präsident Rainer Brechtken, dass er am 30. September 2016 zurücktreten werde. Er begründete dies mit der im nächsten Jahr notwendigen Neubesetzung der Stelle des Generalsekretärs, weil Hans-Peter Wullenweber in den Ruhestand gehen wird. Brechtken schlug als seinen Nachfolger den Präsidenten des Bayerischen Turnverbandes, Dr. Alfons Hölzl, vor, der sich nach eigenem Bekunden am 1. Oktober 2016 bei einem außerordentlichen Deutschen Turntag in Frankfurt zur Wahl stellen wird. "Zaubern kann auch ich nicht, wir müssen gemeinsam und nahe am Verein unsere Arbeit machen", appellierte Hölzl an das gemeinsame Handeln starker Landesturnverbände mit einem starken DTB, "der seine Aufgaben wahrnehmen kann".

"Die Turnbewegung ist eine Mitmach-Kultur"

Noch ein Badener sorgte beim Deutschen Turntag in Berlin für einen nachhaltigen Glanzpunkt. Ein Vierteljahrhundert nach dem Vereinigungsturntag in Hannover beeindruckte der heutige Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, MdB, mit einer emotionalen Festrede. "Die Turnbewegung gehört zur freiheitlichen Lebensweise ganz entscheidend dazu“, sagte der 73-jährige Gengenbacher, der heute in Offenburg lebt. Lobend erwähnte er die turnerischen Großveranstaltungen: "Turnfeste sind aufgrund ihrer Mitmachkultur die eigentliche Sportbewegung und ein wunderbares Mittel gegen den medialen Konsumtrend im Sport." Mit Blick auf die Historie des Turnens erläuterte er: "Die Turnbewegung ist nicht nur Leibesertüchtigung, sondern seit Jahn in der Hasenheide auch immer dazu da, Politik und Staat mitzugestalten." Der Polit-Profi erinnerte daran, dass Freiheit nur innerhalb von Regeln und Grenzen entstehen könne. Dankbar zeigte sich Dr. Wolfgang Schäuble wegen des großartigen Engagements der Turn- und Sportvereine bei der Integration von Flüchtlingen und nannte die Vereine ein "Gegengewicht für die Digitalisierung der Welt".

In Vertretung des Regierenden Berliner Bürgermeisters Michael Müller sprach Staatssekretär Andreas Statzkowski und zeigte seine Vorfreude auf das vom 3. bis 10. Juni 2017 in Berlin stattfindende Deutsche Turnfest. Ein Grußwort sprach auch DOSB-Vizepräsidentin Dr. Petra Tzschoppe, die auf die Bedeutung des DTB im Deutschen Olympischen Sportbund hinwies.

"Wie bunt ist das denn"

Das Motto des Internationalen Deutschen Turnfestes in Berlin unterstreicht seine Vielfalt. Turnfest-Geschäftsführerin Kati Brenner präsentierte den Stand der Vorbereitungen und die Planungen für diese Großveranstaltung. Dabei warb sie bei den Vertretern der Landesturnverbände um Unterstützung. Rainer Brechtken würdigte Berlin als Wiege des Sports und des Turnens und verwies auf die Wichtigkeit der Stadt für das Turnfest. Beeindruckt hatte auch der Hamburger Staatsrat Christoph Holstein, der den Delegierten die Planungen der Hansestadt zur Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 vorstellte.

Am Rande des Deutschen Turntags in Berlin wurde auch bekannt, dass die Stadt Bruchsal Interesse an der Ausrichtung des nächsten ordentlichen Turntags im Jahr 2017 habe.

K. Klumpp
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Nachhaltigskeitswettbewerb 2015 – Preisverleihung

13.000 Euro für BTB-Projekt "Inklusion Älterer und körperlich Beeinträchtigter"

Feierliche Übergabe des Gewinnerschecks: Helmfried Meinel,
Amtschef des Umweltministeriums, BTB-Präsident
Gerhard Mengesdorf und LSV-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar
(Foto: Martin Stollberg)

[05.10.2015] BTB-Präsident Gerhard Mengesdorf nahm am 1. Oktober 2015 in Stuttgart die Auszeichnung für den zweiten Platz im Nachhaltigkeitswettbewerb für Sportfachverbände entgegen. Mit einem Preisgeld von 13.000 Euro wurde das Projekt "Inklusion Älterer und körperlich Beeinträchtigter in das Vereins- / Verbandswesen" ausgezeichnet.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes verliehen der Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft den Preis in diesem Jahr zum zweiten Mal. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 90.000 Euro an acht Preisträger ausgeschüttet.


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Neues BTB-Fachgebiet im Bereich Wettkampfsport

Capoeira ist neues Fachgebiet im BTB

 
 
 
  Bilder: Capoeira Rhein-Neckar e.V.

[21.08.2015] Nach Vorgesprächen mit dem Badischen Sportbund Nord sowie der formellen Zustimmung durch das BTB-Präsidium ist Capoeira nun das jüngste Fachgebiet innerhalb des Badischen Turner-Bundes.

In der konstituierenden Sitzung des neuen Fachgebietes "Capoeira" wurden die Eckpunkte der Geschäftsordnung festgelegt und gleichzeitig Lila Sax dos Santos Gomes (Karlsruhe) zur ersten Landesfachwartin ernannt. Als ihr Stellvertreter wird Markus Wingerath (Eppelheim) fungieren. Mit den Deutschen Meisterschaften Capoeira vom 23. bis 25. Oktober 2015 in Heidelberg steht auch bereits das erste große Wettkampf-Highlight auf badischem Boden bevor.

Was ist Capoeira?
Capoeira ist eine afro-brasilianische Kampfsportart, die in Brasilien von Sklaven aus Afrika im 17. Jahrhundert als Widerstandskampf entwickelt wurde. Obwohl Capoeira eine Kampfkunst ist, wird die Interaktion als "Spiel" bezeichnet. Es geht nicht primär darum, den Mitspieler zu treffen oder gar zu verletzen, sondern ihn zum Ausweichen zu bringen. Ziel ist ein "Dialog der Körper". Offensive und defensive Bewegungen gehen stets fließend ineinander über. Angriffe werden nicht geblockt, sondern man weicht ihnen aus und verwandelt die Bewegung in einen Gegenangriff. Capoeira vereint dabei Bewegungstechniken mit tänzerischen, akrobatischen bis hin zu turnerischen Elementen und rhythmischer Musik. Die kognitiv, affektiv und motorisch orientierte Interaktion findet frei improvisiert Anwendung zwischen den Spielern, wobei der "Kampf" durchaus durch auferlegte Normen und Regeln orientiert und bestimmt wird. Capoeira wird aktuell in circa 170 Ländern erlernt und als größter Verbreiter der brasilianischen Sprache und Kultur in der Welt geschätzt.

Aufruf an alle Capoeira-Abteilungen: Um die Sportart innerhalb des BTB entwickeln zu können, sind wir auf die Rückmeldung aller Capoeira-Abteilungen angewiesen. Neben den reinen Capoeira-Vereinen, die dem BTB bereits bekannt sind, sollten deshalb bitte alle Capoeira-Abteilungen innerhalb der BTB-Vereine eine kurze Rückmeldung per E-Mail an zentrale@badischer-turner-bund.de geben und dabei ihr aktuelles Angebot kurz beschreiben sowie einen Ansprechpartner nennen. Vielen Dank!
H. Paul
Deutsche Meisterschaften Capoeira
22.-25.10.2015 in Heidelberg
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Festschriften-Wettbewerb

Ausgezeichnete Festbücher der Jubiläumsvereine 2014

[10.08.2015] Der Badische Turner-Bund pflegt schon seit vielen Jahren einen schönen Brauch und zeichnet ausgewählte Festbücher seiner Jubiläumsvereine mit einer Urkunde und einer Geldspende aus. Turn- und Sportvereine, die 2014 aus Anlass eines epochalen Jubiläums ein Festbuch herausgebracht hatten, konnten sich hierfür bewerben.

Eine dreiköpfige Jury mit Andrea Fehr-Gänzler, Dagobert Maier und Kurt Klumpp hatten die schwierige Aufgabe aus einer Vielzahl durchweg hervorragender Bücher die Sieger zu benennen. Die Preisübergabe fand im Rahmen der Landesgymnaestrada auf einer Bühne im Karlsruher Schlossgarten durch BTB-Vizepräsident Kurt Klumpp statt.

Den mit 500 Euro belohnten ersten Platz bei den Festbüchern belegte die TSG Heidelberg-Rohrbach, die aus Anlass ihres 125-jährigen Bestehens die Geschichte des Großvereins unter dem Titel „Ein Sportverein für alle“ herausgebracht hatte. „Bewegt uns“ forderte die TuS Hügelsheim in ihrem Buch zum hundertjährigen Jubiläum und erhielt dafür den mit 400 Euro dotierten zweiten Preis. 300 Euro bekam die TG Stein für das Buch zum 125-jährigen Wiegenfest mit dem Titel „Sport gemeinsam erleben“.

Seit einem Jahr werden auch Sonderpreise für Vereine vergeben, die ihren Verein auf ganz andere Art und Weise präsentieren. Hierzu zählten der vor 150 Jahren gegründete TV Haslach, der  neben einem tollen Festbuch auch zwei DVDs über das bemerkenswerte Festwochenende sowie die Festgala veröffentlicht hatten. Zweiter Träger eines Sonderpreises war der TV Schuttertal, der sein 50-jähriges Bestehen durch einen reich bebilderten Jahreskalender präsentierte.

Alle Vereine, die 2015 aus Anlass eines epochalen Jubi-läums ein Festbuch oder eine andere Präsentation ihrer Vereinsarbeit herausgebracht haben, werden gebeten jeweils drei Exemplare an die Geschäftsstelle des Badischen Turner-Bundes, zu Händen Walburga Waschek, Am Fächerbad 5 in 76131 Karlsruhe zu senden. 

K. Klumpp

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Nachhaltigkeitswettbewerb 2015

BTB erhält Nachhaltigkeitspreis für Inklusion Älterer und körperlich Beeinträchtigter

[10.08.2015] Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes verleihen der Landessportverband Baden-Württemberg und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in diesem Jahr zum zweiten Mal den Nachhaltigkeitspreis für Sportfachverbände. Der Badische Turner-Bund erhält ein Preisgeld von 13.000 Euro für das Projekt "Inklusion Älterer und körperlich Beeinträchtigter in das Vereins- / Verbandswesen".

Ausgezeichnet wird der BTB damit für die Entwicklung von Maßnahmen, die es erleichtern sollen, Altere und körperlich beeinträchtigte Menschen in das Vereins- und Verbandsleben zu integrieren und als Mitglieder zu halten. Neben der Erstellung eines Leitfadens für Übungsleiter soll mit dem Geld das BTB Freizeit- und Bildungszentrum in Altglashütten barrierefrei ausgebaut werden.

"Mit dem Nachhaltigkeitspreis ehren wir unsere Sportfachverbände für ihr Engagement im Bereich Ökologie, Ökonomie und Soziales. Die Fachverbände haben ambitionierte und qualitativ wertvolle Projekte eingereicht, die sie in den nächsten zwei Jahren umsetzen werden", freut sich LSV-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar über die Entscheidung der Juroren. "Insgesamt haben sich 19 Sportfachverbände um die Auszeichnung beworben. Allesamt mit guten Projektvorhaben. Mein Dank gilt dem Umweltministerium für die besondere Unterstützung und die Zusammenarbeit."

"Die prämierten Konzepte zeigen, wie nachhaltiges Handeln im Sportbereich konkret umgesetzt werden kann", erklärte Umweltminister Franz Untersteller. "Ich wünsche den Gewinnern viel Erfolg bei der Umsetzung der Projekte und wünsche mir, dass der Wett-bewerb noch weitere Fachverbände und deren Vereine zu nachhaltigem Handeln inspiriert."

Die Sportfachverbände konnten für den Nachhaltigkeitswettbewerb Projekte in den Kategorien Ökologische Verantwortung, Faire Produkte, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Soziale Verantwortung einreichen. Der Badische Leichtathletik-Verband erhält den diesjährigen Hauptpreis, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Der Badische Turner-Bund, der Schwimmverband Württemberg und der Handballverband Württemberg folgen auf Platz zwei. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 90.000 Euro an acht Preisträger ausgeschüttet, gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Die Verleihung der Preise findet am 1. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

PM LSV & MUKE BW / Red.

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Der BTB hat einen neuen Landestrainer

Christoph Haase ist neuer Landestrainer Kunstturnen Männer

[09.07.2015] Am 1. Juli 2015 hat Christoph Haase als hauptamtlicher Landestrainer die fachliche Betreuung und Entwicklung des Kunstturnens der Männer in Baden übernommen.

Der an der Deutschen Sporthochschule Köln ausgebildete Diplom-Sportwissenschaftler arbeitete bisher bereits erfolgreich als Trainer und Leiter des DTB-Turnzentrums in Heidelberg und wird dort auch künftig die Hälfte seiner Arbeitszeit ein gesetzt sein. Schwerpunkte seiner Aufgaben auf Landesebene sind die strukturelle Weiterentwicklung des Fachgebiets in Absprache mit dem Landesfachausschuss, die Betreuung der Kaderathleten, die Aus- und Fortbildung der Trainer sowie die Gremienmitarbeit.

V. König
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Trauer um BTB-Ehrenmitglied Herbert Schade

BTB-Ehrenmitglied Herbert Schade verstorben

[10.06.2015] Einen Monat nach seinem 94. Geburtstag ist am 24. Mai 2015 in Karlsruhe-Daxlanden mit BTB-Ehrenmitglied Herbert Schade eine der größten Persönlichkeiten des Badischen Turner-Bundes verstorben.

Der ehemalige Regierungsdirektor im Landesrechnungshof war von 1971 bis 1991 Schatzmeister des in Baden größten Sportfachverbandes und wurde beim Landesturntag 1991 zum BTB-Ehrenmitglied ernannt. Herbert Schade war auch 22 Jahre lang Kassenwart beim Karlsruher Turngau und von 1955 bis 1980 erster Vorsitzender des TSV Rintheim. Der damalige Vereinschef feierte 1969 den Aufstieg der Rintheimer Handballer in die Südgruppe der ersten Bundesliga. Viele Jahre war der Verstorbene Mitglied im Finanz- und Sportstättenausschuss des Badischen Sportbundes Karlsruhe sowie im großen und kleinen Bundeswirtschaftsrat des Deutschen Turner-Bundes.

Die hohe fachliche Kompetenz von Herbert Schade, der aufgrund seiner konzilianten Art immer auf Ausgleich bedacht war, machte ihn auch zu einem unverzichtbaren ehrenamtlichen Mitarbeiter bei einer vom damaligen Fachminister Gerhard Mayer-Vorfelder einberufenen Kommission zur Verwaltungsvereinfachung im baden-württembergischen Sport.

Bei der Trauerfeier auf dem Daxlandener Friedhof wurde nochmals der großartige Charakter von Herbert Schade lebendig. Der gläubige Christ hatte – ganz seinem Naturell entsprechend – alles vorbereitet, selbst die Gebete und Liedtexte ausgewählt sowie in seiner ihm eigenen Bescheidenheit verfügt, dass am Grab keine Nachrufe gesprochen werden sollen. Dabei kann der Verstorbene ein überaus erfülltes, von beruflichem Erfolg und großen ehrenamtlichen Leistungen geprägtes Leben bilanzieren, wobei sich der Badische Turner-Bund glücklich schätzen darf, dass er einen so herausragenden Menschen viele Jahrzehnte mit Rat und Tat an seiner Seite haben durfte.

Herbert Schade wird in den Annalen des Verbandes sowie in den Herzen seiner Mitglieder einen dauerhaften Platz haben. Unser ganzes Mitgefühl gebührt seiner Frau Hilde und den Kindern mit ihren Familien.

K. Klumpp
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Neue Regioreferentin Sabine Gaißer

Der BTB hat eine neue Regioreferentin

[17.04.2015] Sabine Gaißer ist sportbegeistert, offen und ein Organisationstalent und hat am 1. April 2015 als BTB-Regioreferentin die Betreuung der nordbadischen Turngaue Mannheim, Heidelberg und Elsenz übernommen. Sie turnte selber in Kindheit und Jugend beim TV Mauer und heute beim Heidelberger TV und ist somit auch aus privatem Interesse mit voller Leidenschaft dabei.

Die 29-Jährige vertritt Rebekka Ulrich, die bis Juni 2016 in Elternzeit ist. Doch Sabine ist guter Dinge und hofft, dass der Badische Turner-Bund gemeinsam mit seinen Turngauen das Regionalkonzept weiter ausbauen wird, und damit auf eine Verlängerung der Arbeitszeit beim BTB.

Ihre Aufgaben als Regioreferentin bestehen in der Organisation von RegioTÜFs (Regionale Trainer- und Übungsleiterfortbildungen), Vereinsentwicklung und Sportartenentwicklung. Was bedeutet, dass sie sich um Fortbildungen, aber auch um die Gewinnung und Bindung der Mitglieder im Verein oder bei Wettkämpfen und um Zukunftsprojekte wie GYMWELT oder Kooperation Verein-Schule kümmert.

Sabine freut sich sehr auf die neuen Erfahrungen mit viel Abwechslung und spannenden Aufgaben und darauf, gemeinsam mit den Turngauen eigenständig zu arbeiten und ihre eigenen Ideen einzubringen. Ihre Ziele sind es, das Regionalkonzept des BTB umzusetzen und voranzutreiben, den Kontakt mit den Vereinen und Turngauen zu pflegen und sich mit den neuen Erfahrungen weiterzuentwickeln.

Aufgewachsen in Mauer im Rhein-Neckar-Kreis studierte sie anschließend Sportwissenschaft in Heidelberg. Danach war sie im Organisationskomitee des Internationalen Deutschen Turnfestes 2013 in der Metropolregion Rhein-Neckar tätig, wo sie für die Wettkampforganisation der Turnspiele verantwortlich war. Bevor Sabine zum BTB kam, arbeitete sie bei der Sponsoring-Beratungsfirma Repucom. Sie bringt somit schon viele Vorkenntnisse mit, welche ihr beim BTB nützlich sein werden.

Sabine fühlt sich an ihrem neuem Arbeitsplatz bereits sehr wohl und die Atmosphäre im Haus des Sports sei „einfach was Besonderes“. Was ihr sofort aufgefallen ist, war die Gelassenheit im Turner-Bund, die Lockerheit und das verbindende „turnerische Du“.

S. Hofmann

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Arbeitseinsatz Altglashütten

Helfende Hände für Arbeitseinsätze in Altglashütten gesucht

Die Helfer des Arbeitseinsatzes im November 2013

Nach getaner Arbeit...

[13.10.2014] Das BTB Freizeit- und Bildungszentrum in Altglashütten ist für unsere Vereinsgruppen ganzjährig der perfekte Ausgangspunkt für Tagungen, Kurzurlaube und Touren in den Hochschwarzwald. Damit dies so bleibt, ist regelmäßig ein ehrenamtlicher Arbeitstrupp im Einsatz, der mit viel Engagement Sanierungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt. Für den nächsten Einsatz vom 10. bis 13. November werden noch helfenden Hände gesucht!

Kurt Kuhn, im Beirat Altglashütten zuständig für Bau- und Sanierungsmaßnahmen, koordiniert die Aufgaben von Malerarbeiten über Elektro- und Sanitärarbeiten bis hin zu Arbeiten an der Wärmedämmung. Für Heim- und Handwerkerinnen und -handwerker jeder Interessenlage ist also etwas dabei – und neben der vielen Arbeit kommt auch der Spaß bei den Arbeitseinsätzen nicht zu kurz.

Nach getaner Arbeit stärkt man sich beim gemeinsamen Abendessen und lässt den Tag beim gemütlichen Beisammensein ausklingen. Dabei wird nicht selten badisches Liedgut zum Besten gegeben und nebenbei fachsimpelt man über die getane oder anstehende Arbeit und tauscht manchmal deftige, aber immer herzlich gemeinte, Frotzeleien über die Turngauzugehörigkeit einzelner Helfer aus.

Die Arbeitseinsätze finden in unregelmäßigen Abständen zwei- bis dreimal im Jahr statt und dauern in der Regel von Montag bis Donnerstag, wobei meist Sonntagnachmittag bereits angereist wird. Selbstverständlich sind aber auch Helferinnen und Helfer, die ein oder zwei Tage mithelfen, herzlich willkommen. Für kurzfristig Entschlossene bietet sich bereits vom 10. bis 13. November 2014 die Möglichkeit, das Arbeitseinsatzteam kennen zu lernen. Aber auch über grundsätzliches Interesse an einer Mitarbeit freuen wir uns sehr.

Wer Lust hat, bei einem oder mehreren der Arbeitseinsätze mitzuhelfen, möge sich bitte bei Bernd Brandel, dem Vorsitzenden des Beirats Altglashütten (Telefon 0781-34690, E-Mail bjbra@kabelbw.de) melden. Vielen Dank!

Michael Steiger

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Landesturntag 2014 (27.09.2014 | Donaueschingen)

Wahl des BTB-Präsidiums, Ehrungen, Rück- und Ausblick beim Landesturntag 2014

[29.09.2014] Gerhard Mengesdorf aus St.Georgen bleibt für weitere drei Jahre Präsident des Badischen Turner-Bundes (BTB). Der 64-jährige pensionierte Realschulrektor wurde beim Landesturntag in Donaueschingen von den 231 Delegierten erneut zum badischen Turnerchef gewählt. Der BTB zeigte im Mozartsaal der Donauhallen eine große Geschlossenheit und offenbarte sich als innovative Sportorganisation. Alle Neuwahlen erfolgten ebenso einstimmig wie die Bestätigung von Satzungsänderungen.

Das neue BTB-Präsidium:
• Präsident – Gerhard Mengesdorf
• Vizepräsident Finanzen – Alfred Metzger 
• Vizepräsidentin Gleichstellung und Personalentwicklung – Magdalena Heer
• Vizepräsidentin Wettkampfsport – Ursula Hildbrand
• Vizepräsident Olympischer Spitzensport – Alex Bachmayer
• Vizepräsidentin Turnen (GYMWELT) – Marianne Rutkowski
• Vizepräsident Überfachliche Aufgaben – Jörg Wontorra
• Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit – Kurt Klumpp
• Vizepräsident Lehrwesen/Bildung – Thomas Stampfer
• Vizepräsidentin Vertreterin der Badischen Turnerjugend – Sabine Reil  (von BTJ entsandt)
• Vizepräsidentin Vertreterin der Turngaue – Inge Wolber-Berthold

Gewählt bzw. in ihren Ämter bestätigt wurden durch den Landesturntag auch die Bereichsvorstände, Landesfachwarte sowie Kassenprüfer des Badischen Turner-Bundes.

Neben den beiden ausgeschiedenen Vizepräsidenten Gerfried Dörr (Wettkampfsport) und Doris Blomenkamp (Olympischer Spitzensport) wurde auch Traudel Bothor vom TV Lahr zu neuen BTB-Ehrenmitgliedern ernannt. Mit dem DTB-Ehrenbrief für ihre herausragenden Verdienste um die Förderung und Verbreitung des Turnens ausgezeichnet wurden Konrad Dold, Christina Wäckerle-Kleinheitz und Dieter Hofer. Mit größtem Dank für ihr Wirken in ihren BTB-Ämtern verabschiedet wurden Manuela Gemsa (bisherige Vizepräsidentin für Gleichstellung und Personalentwicklung), Sonja Eitel (bisherige Vizepräsidentin für Öffentlichkeitsarbeit) und Ulrike Dunand (bisherige Ressortleiterin Gerätturnen).Thomas Müller, der als Vertreter der Turngaue turnusmäßig aus dem Präsidium ausschied, erhielt für sein Engagement die DTB-Ehrennadel.

In seinem Bericht fasste BTB-Präsident Gerhard Mengesdorf die Entwicklungen des Gesamtverbandes und der einzelnen Verbandsbereiche zusammen. Unter anderem thematisierte er die Einführung und Kommunikation der Marke GYMWELT, mit der den Mitgliedsvereinen nun ein Marketinginstrument für die gesammelte Bewerbung der zahlreichen Angebote im Fitness- und Gesundheitsbereich, bei den Showvorführungen sowie im Freizeit- und Natursport zur Verfügung steht. "Turnen muss verstehbar bleiben", sagte Mengesdorf mit Blick auf die Außenbetrachtung durch Öffentlichkeit, Medien und Mitbewerber. Daneben bekennt sich der BTB auch weiterhin zum Olympischen Spitzensport. Schließlich setzt sich bei den bevorstehenden Weltmeisterschaften in China die deutsche Damen-Auswahl mit Elisabeth Seitz, Cagla Akyol und Leah Grießer zur Hälfte aus badischen Turnerinnen zusammen, wie Gerhard Mengesdorf nicht ohne Stolz feststellen konnte. Die anstehende Bildungsoffensive, der weitere Ausbau der Regionalstrukturen sowie die Herausforderungen der Ganztagsschulen nannte der BTB-Präsident als wichtige Zukunftsaufgaben. Die nächsten turnerischen Großveranstaltungen werden 2015 – die in das 300-jährige Stadtjubiläum eingebettete – Landesgymnaestrada in Karlsruhe sowie das Landeskinderturnfest in Pforzheim sein.

Eine beeindruckende Bilanz zog auch BTB-Schatzmeister Alfred Metzger, der zugleich als Vizepräsident des Deutschen Turner-Bundes die Grüße des Dachverbandes überbringen durfte. Mit dem Bekenntnis zu stabilen Mitgliedsbeiträgen, die seit 18 Jahren unverändert sind, fand Alfred Metzger den Beifall der Delegierten. "Wir haben erfolgreich gewirtschaftet und stehen finanziell auf gesunden Beinen", offenbarte er und dankte ausdrücklich den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Besondere Erwähnung fanden die Großveranstaltungen wie zuletzt das großartige Landesturnfest in Freiburg.

Grußworte sprachen der stellvertretende Oberbürgermeister Roland Erndle, der Bundestagsabgeodnete Thorsten Frei, Präsident Dieter Schmidt-Volkmar vom Landessportverband Baden-Württemberg ("Turnvereine sind keine Dienstleistungsbetriebe, sondern sozialorientierte Wohlfühlorganisationen") sowie der Vizepräsident des Schwäbischen Turnerbundes, Markus Frank. In seinem Impulsreferat hinterfragte Prof. Dr. Ronald Wadsack aus Salzgitter, einer der bundesweit profiliertesten Kenner der Vereins- und Sportszene, die These, ob Ehrenamt Spaß mache. Und gab gleichzeitig Ansatzpunkte für erfolgreiche Ehrenamtspflege im Verein.

Den Dr.-Rolf-Kiefer-Preis als besondere Anerkennung für vorbildliche Leistungen und beispielhaftes Engagement erhielt die SG Bad Schönborn. Im Rahmen des Landesturntages wurden außerdem die Siegervereine des Festschriften-Wettbewerbes 2013 ausgezeichnet. Die bisherige BTB-Vizepräsidentin Sonja Eitel ehrte den TSV Tauberbischofsheim (Platz 1), den TV Schluttenbach (Platz 2) und den TSV Neudorf (Platz 3). Der Preis in der Sonderkategorie für Jubiläumsveröffentlichungen, die keiner klassischen Festschrift entsprechen, ging nach St.Georgen.

Eine ausführliche Nachberichterstattung zum Landesturntag 2014 folgt in der November-Ausgabe der Badischen Turnzeitung. Der nächste Landesturntag findet 2017 in der Rastatter Badnerhalle statt.

Kurt Klumpp und Verena König
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Landesturntag 2014

Landesturntag 2014 in Donaueschingen:
350 Delegierte stellen die Weichen für die kommenden drei Jahre

[18.08.2014] In Donaueschingen findet am Samstag, 27. September 2014, turnusmäßig der Landesturntag statt. Der Landesturntag ist das oberste Organ des Badischen Turner-Bundes, er tagt alle drei Jahre. Die insgesamt 350 Delegierten, darunter 186 Vereins- und 65 Turngaudelegierte sowie 79 Mitglieder des Hauptausschusses und 20 Delegierte der Badischen Turnerjugend werden bei der Mitgliederversammlung über die grundsätzlichen Angelegenheiten des Verbands beraten und entscheiden.

Die Teilnehmerunterlagen gehen den
Delegierten in der KW 35 postalisch zu. 

Einen musikalischen Auftakt zum Landesturntag macht die Stadtkapelle Donaueschingen gefolgt von der Begrüßung sowie dem Bericht des BTB-Präsidenten Gerhard Mengesdorf. Daran anschließend folgen die Grußworte der Ehrengäste sowie ein Impulsreferat von Prof. Dr. Ronald Wadsack zum Thema „Ehrenamt macht Spaß – wirklich?“.

Nach dem Mittagessen beginnt der parlamentarische Teil des Landesturntags mit einer turnerischen Einstimmung durch den ausrichtenden TV Donaueschingen. Auf der Tagesordnungen stehen dann unter anderem die Neuwahl der Mitglieder des Präsidiums und der Bereichsvorstände, die Bestätigung der – durch die Landesfachtagungen gewählten – Landesfachwartinnen und Landesfachwarte sowie eine Satzungsänderung mit vielen kleineren redaktionellen und sprachlichen aber auch wichtigen strukturellen Neuerungen.

Selbstverständlich sind auch interessierte Besucher – allerdings ohne Stimmrecht – zum Landesturntag in Donaueschingen herzlich eingeladen.

Michael Steiger

Tagesordung Landesturntag 2014 & Anreiseinformationen [pdf]

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Kurt Klumpp in den Ruhestand verabschiedet

Tschüss Kurt!

[21.07.2014] Kurt Klumpp, stellvertrender BTB-Geschäftsführer, Herz und Hirn der Badischen Turnzeitung, wandelndes BTB-Lexikon, geselliger Turnbruder mit Gute-Laune-Garantie, Schaffer, Unikat, Urgestein der Geschäftsstelle… wurde am Samstag gebührend in den Ruhestand verabschiedet. Danke für 35 Jahre Einsatz für den Badischen Turner-Bund und alles Gute für die Zukunft!

Ein ausführlicher Bericht erscheint in der Badischen Turnzeitung im August.

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Hohe Ehrung für Gerfried Dörr


BTB-Vizepräsident Gerfried Dörr erhält Bundesverdienstkreuz am Bande
 
[10.12.2013] Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ist der Brettener Gerfried Dörr von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei einem Empfang in Stuttgart für sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement gewürdigt worden. "Der Tag des Ehrenamtes ist in Baden-Württemberg ein ganz besonderer Tag. Deutschlandweit haben wir hierzulande mit den höchsten Anteil an Menschen, die sich ehrenamtlich für eine gemeinsame Sache einsetzen und engagieren. 41 Prozent unserer Bürgerinnen und Bürger sind auf diese Weise aktiv in Vereinen, Vebänden, Parteien, Kirchen und bürgerschaftlichen Initiativen", sagte Kretschmann, der am 5. Dezember insgesamt 22 "Landeskinder" mit dem Verdienstkreuz am Bande auszeichnete.

Gerfried Dörr fördere den Sport und die Jugend wie kaum ein anderer im badischen Landesteil, hieß es in der Begründung. Über ein halbes Jahrhundert unterstütze er bereits den Turnverein 1946 Bretten als Trainer und Leiter der Abteilung Gerätturnen weiblich. Für sein Engagement stünden große Erfolge: In den Jahren 1977, 1983 und von 1985 bis 1988 führte Dörr seine jungen Turner zur Deutschen Meisterschaft. 1979, 1991 und 2006 erreichten sie den Sieg beim Bundes-Wettstreit. Nicht umsonst habe sich "seine" Abteilung zu einer der größten und erfolgreichsten innerhalb des Vereins entwickelt.
 
Doch damit nicht genug: Gerfried Dörr installierte eine Frauenriege und das Programm "Männer 60plus". Er war 37 Jahre lang Vereinsjugendleiter beim TV Bretten und organisierte zahlreiche Ferien- und Freizeitprogramme. Außerdem unterstütze er die Kooperation zwischen Schule und Verein.
Darüber hinaus setzt auch der Badische Turner-Bund seit über 50 Jahren auf seine Erfahrung. Hier wirkte Gerfried Dörr unter anderem als Jugendpressewart, Leiter des Internationalen Jugendzeltlagers in Breisach, Organisator von Landesturnfesten und der Junioren-Europameisterschaften in Karlsruhe, Landesmeisterschaften im Kunstturnen sowie als Landesturnrat für den Leistungssport und Vizepräsident im Bereich Wettkampfsport. Abgesehen davon habe sich Gerfried Dörr lange Zeit bei der Schäfergruppe von Alt-Brettheim eingebracht. Außerdem engagiere er sich bis heute im Gemeinderat der Stadt Bretten.
 
Mit freundlicher Genehmigung der “Brettener Nachrichten”

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Deutscher Turntag 2013


Alfred Metzger zum DTB-Vizepräsidenten Finanzen gewählt

Rainer Brechtken Alfred Metzger

[25.11.2013] Beim Deutschen Turntag in Frankfurt wurde am 23. November der Schorndorfer Rainer Brechtken mit überwältigender Mehrheit erneut zum Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes (DTB) gewählt. Neuer Vizepräsident Finanzen und Verwaltung des mit 4.967.401 Mitgliedern zweitgrößten Spitzenverbandes im deutschen Sport ist in den nächsten vier Jahren Alfred Metzger aus Waghäusel, der das einstimmige Vertrauen der 346 Delegierten erhielt.

Der 61-jährige selbstständige Steuerberater Alfred Metzger hat damit eines der schwierigsten Ehrenämter in der bundesdeutschen Sportlandschaft angetreten. Nach dem Bau einer Gym-Akademie mit angeschlossenem Hotel kam der DTB – vor allem bedingt durch die Insolvenz des Generalplaners – in eine finanzielle Schieflage. Alfred Metzger, der auch Vizepräsident Finanzen beim Badischen Turner-Bund (BTB) ist, hatte als der vom DTB eingesetzte Treuhänder schon zuvor die Weichen in eine bessere Zukunft gestellt. Bereits im Januar 2013 übernahm er als Nachfolger des zurückgetretenen Vizepräsidenten Heinz-Joachim Güllüg die Verantwortung als kommissarischer Finanzchef beim weltweit größten Turnverband.

Vorsitzender des Bundesschiedsgerichtes bleibt der Mosbacher Rechtsanwalt Otto Brian. Stellvertretender Sprecher der Landesturnverbände ist BTB-Präsident Gerhard Mengesdorf aus St.Georgen im Schwarzwald. 



Kurt Klumpp

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Henning Paul übernimmt die Geschäftsführung

[10.07.2017] Am 1. Juli übernahm der 39-jährige Diplom-Sportökonom Henning Paul die Geschäftsführung beim Badischen Turner-Bund. Er wird damit Nachfolger von Reinhard Stark, der auf eigenen Wunsch hin zum Badischen Leichtathletik-Verband wechselt.

Henning Paul, aktiver Handballer und bis vor kurzem Spielertrainer beim Badenligisten TV Bretten, ist in Turnerkreisen kein Unbekannter. Seit 2000 ist er schon in der Geschäftsstelle des Badischen Turner-Bundes angestellt und bearbeitete zuletzt die Ressorts Finanzen und Marketing. Zusammen mit Reinhard Stark und Kurt Klumpp bildete er in den letzten Jahren die Geschäftsführung des größten gesamtbadischen Sportfachverbandes.

Der Abschied von Reinhard Stark zu den Leichtathleten bewirkte weitere personelle Veränderungen in der BTB-Geschäftstelle. Auch unter der Prämisse, dass in knapp einem Jahr mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Kurt Klumpp der dienstälteste Mitarbeiter in den beruflichen Ruhestand gehen wird. Seine Nachfolgerin im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wird Verena König, die bereits am 15. Juli 2013 ihren Dienst antreten wird. Sie war zuletzt in der Geschäftsstelle des Deutschen Turnfestes in Mannheim tätig und wird sich zunächst verstärkt um die BTB-Homepage und die neuen Medien kümmern.

Eine personelle Veränderung hat sich auch im Jugendsekretariat ergeben. Für den bisherigen Jugendreferenten Paul Lemlein, der künftig für Marketing und ab Juni 2014 auch für den Bereich Turnen zuständig sein wird, haben Claudia Hellriegel und Fabienne Kohnle die Leitung des Jugendsekretariats übernommen.

Ausgeschieden ist zum 30. Juni auch Gabi Ziegenhagen, die bisher insbesondere für die Bearbeitung der BTB-Homepage zuständig war und zudem noch das Archiv des Verbandes betreute. Ihre Aufgaben wird künftig Verena König übernehmen.
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Zwillinge in der BTB-Geschäftsstelle wurden 50

http://www.badischer-turner-bund.de/cms/images/image337122.jpgDie Zwillinge Barbara Shaghaghi und Christine Hornung - geborene Gollerthan - feierten am Fastnachtssamstag jeweils ihren 50. Geburtstag. Seit vielen Jahren sind die in Bad Rappenau aufgewachsenen "Turnschwestern" als Referenten in der Geschäftsstelle des Badischen Turner-Bundes beschäftigt und in Turnerkreisen aufgrund ihrer haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeiten weithin bekannt.
 
Die beiden Geburtstagsjubilare haben ihre turnerischen Wurzeln in der Rhythmischen Sportgymnastik. Daraus lässt sich auch ihre Freude und ihr Talent an der tänzerischen Bewegung ableiten, wobei sie als Aktive und Übungsleiterinnen bei vielen Vorführungen mitgewirkt haben.
 
Barbara Shaghaghi ist beim Badischen Turner-Bund Referentin für Bildung und Lehrwesen, während Christine Hornung diese berufliche Funktion für den Verbandsbereich Wettkampfsport ausübt.
Daneben sind die beiden Geburtstagsjubilare auch vielseitig im Ehrenamt tätig. Beide sind im Turngau Pforzheim-Enz Gauoberturnwartin und waren zuvor viele Jahre beim Elsenz-Turngau Sinsheim insbesondere für die Aus- und Fortbildung von Übungsleitern zuständig.
 
Ihre turnerische Heimat haben Barbara Shaghaghi und Christine Hornung, die beide in Remchingen sesshaft wurden, heute beim TV Nöttingen. Dort sind sie als Übungsleiterinnen im Fitnessbereich eingesetzt und seit wenigen Jahren mit dem Aufbau einer Wettkampfgruppe im Trampolinturnen beschäftigt.
 
Der Badische Turner-Bund gratuliert den beiden Zwillingen sehr herzlich zu ihrem 50. Geburtstag und wünscht Ihnen auch weiterhin diesen Elan und Einsatz für die Turnsache in Baden. Herzlichen Glückwunsch, Barbara und Christine!
Kurt Klumpp

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BTB-Ehrenpräsident Richard Möll verstorben

Der Badische Turner-Bund (BTB) trauert um seinen im Alter von 85 Jahren plötzlich und unerwartet verstorbenen Ehrenpräsidenten Richard Möll aus Mannheim. Die Trauerfeier findet am Dienstag, dem 15. Januar 2013, um 12.00 Uhr in der evangelischen Erlöserkirche in Mannheim-Seckenheim statt.
Mit Richard Möll verliert die Turn- und Sportbewegung in Baden-Württemberg eine seiner herausragenden Persönlichkeiten, die sich in vielfältigen haupt- und ehrenamtlichen Funktionen bleibende Verdienste erworben hat. Der Verstorbene war von 1991 bis 1996 Präsident des Badischen Turner-Bundes und zuvor 22 Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender und Landesturnrat für den Leistungssport im damaligen Landesvorstand und späteren Präsidium ehrenamtlich tätig. Seine ersten turnerischen Sporen verdiente sich Richard Möll im Alter von 19 Jahren als BTB-Lehrwart in den Bereichen Kinderturnen und Kunstturnen. Damit hatte der Mannheimer Gymnasiallehrer für Sport und Biologie dem Badischen Turner-Bund insgesamt 61 Jahre in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen gedient.
Doch Richard Möll hat sich nicht nur bei den Turnern in Baden bleibende Verdienste erworben. Er war viele Jahre auch Mitglied im Präsidium des Landessportverbandes Baden-Württemberg und beim Badischen Sportbund Karlsruhe sowie für kurze Zeit auch beim Deutschen Turner-Bund. Seine turnerische Heimat hatte der Verstorbene bei der TSG Seckenheim. Richard Möll war einer der Triebfedern bei der am 24. November 2005 erfolgten Gründung der Turn- und Sportgemeinschaft, die durch die Verschmelzung der beiden traditionsreichen Turnvereine TB Jahn und TV 98 Seckenheim entstanden ist. Bis vor wenigen Jahren war er Vorsitzender des Mannheimer Großvereins und bis zu seiner Erkrankung noch Übungsleiter einer Seniorengruppe. Dem Turngau Mannheim stand Richard Möll stets mit Rat und Tat zur Seite.
Auch beruflich hat sich der Gymnasialprofessor a.D. früh dem Sport verschrieben. Er war von 1964 bis 1969 Studienleiter der Sportschule Schöneck und von 1970 bis 1974 Sportdirektor beim Deutschen Sportbund in Frankfurt. Im Jahr 1975 wechselte Richard Möll zum Landessportverband nach Stuttgart und war dort zunächst Sportdirektor für den Leistungssport und von 1979 bis zu seiner Pensionierung 1989 zusätzlich auch noch Hauptgeschäftsführer des LSV Baden-Württemberg.
Kurt Klumpp

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